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Fertighaus oder Ausbauhaus

Fertighaus - die schnelle Variante zum Traumhaus

Fertighaus noch mit Gerüsten

Zu einem Traumhaus führen wie nach Rom so einige Wege. Zwei davon wollen wir Ihnen hier verstellen – samt Vorteilen und Nachteilen.

Der Traum vom eigenen Häuschen geistert wahrscheinlich jedem einmal durch den Kopf. Vor allem Familien mit Kindern planen spätesten nach dem ersten Kind in die eigenen vier Wände einzuziehen. Größenteils werden Grundstücke gekauft und es wird gebaut.

Für die Bauphase werden etliche Monate ins Land ziehen und bis Richtfest gefeiert wird kann schon einige Zeit verstreichen. Die schnellere Variante zur Stein-auf-Stein-Bauweise ist das Fertighaus.

Immer mehr Deutsche entscheiden sich für diese schnelle und sicherer Art, sich ihr eigenes Traumhäuschen direkt vor die Nase setzen zu lassen. Das gleiche gilt auch für die Variante Ausbauhaus, bei der der Hauseigentümer noch selbst Hand anlegen kann.

Das zeichnet ein Fertighaus aus

Noch stehen die Gerüste

Fast schon schlüsselfertig

Fertighäuser werden in der Regel von einem einzigen Hersteller aufgestellt und schlüsselfertig übergeben.

Der Erwerb eines Fertighauses von einem seriösen Anbieter ist für den Hausbesitzer in spe eine prima Sache, da er sich nicht wie bei einem üblichen Hausbau mit unterschiedlichen Handwerkern wie Maurer, Polier und Dachdecker auseinandersetzen muss.

Beim Fertighaus gibt es in der Regel lediglich einen Ansprechpartner.

Außerdem können die Eigentümer ihr zukünftiges Häuschen in Form eines Musterhauses schon ausgiebig besichtigen und etwaige Änderungen angeben.

Der Durchgang durchs zukünftige Haus verschafft schon mal einen Einblick, wie das künftige Häuschen aussehen könnte.

Die kurze Bauzeit ist natürlich ebenfalls ein Plus fürs Fertighaus. Langwieriges Warten – etwa auf ausreichendes Durchtrocknen – entfällt und sobald Bodenplatte und Keller fertig sind, kommt das Haus schon kurz danach angerollt.

Die einzelnen Bauelemente sind unabhängig von der Außenwitterung zugeschnitten, behandelt, gestrichen und lackiert. Beim üblichen Hausbau bleibt die Baustelle oft wochenlang dicht, wenn Frost und Schnee einziehen. Auch bei den Personalkosten kann tüchtig gespart werden und die exakte Terminierung für den Einzug macht das Ganze ebenfalls günstig.

Ein umweltbewusstes Haus aus Holz

Die Ökobilanz eines Fertighauses ist für etliche Bauherren sogar das ausschlaggebende Argument, sich für diese Bauweise zu entscheiden. Denn ein richtiges Fertighaus (siehe oben) wird aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz gebaut. Holz ist CO2-neutral und außerdem abbaubar.

Fertighäuser aus Holz werden mittlerweile auch in jeder Effizienzhaus-Klasse angeboten, für die es Fördermittel staatlicher Banken gibt. Dadurch können Sie noch mal zusätzlich ordentlich Kosten einsparen.

Das Ausbauhaus als Alternative

Beim Ausbauhaus kann man allerdings noch mehr Geld einsparen. Diese Möglichkeit wählen immer mehr vor allem junge Familien. Bei dieser Art des Hausbauens können durch Eigenleistungen die Kosten niedrig gehalten werden.

Zum Beispiel: Wenn die Fertighaus-Firma nur die Hülle des Gebäudes aufstellt und den Rest des Hauses übernehmen die Eigentümer. Hohe Finanzierungs- und Baukosten können so eingespart werden.

Der Bauherr sollte aber vorab wissen, ob er sich den Ausbau der sanitären Anlagen im Haus und andere Arbeiten, wie Estrich legen, Dämmung der Außenwände und Dachdeckerarbeiten zutraut.

Vor allem die Legung der elektrischen Leitungen brauchen Profihände. Eine weitere Variante wäre der Kauf eines Fertighauses mit bezugsfertigem Erdgeschoss und einem zum Ausbau geplantem Dachgeschoss.

Auch diese Variante ist deutlich billiger als der Kauf eines bezugsfertigen Hauses. Der Vorteil: Der Eigentümer hat jede Menge zeit, den Zeitpunkt des Ausbaues seines Dachgeschosses selbst zu bestimmen.

Was wichtig ist: Um nicht über die so genannten Fallstricke zu stolpern, sollte jeder Hausherr alles schriftlich fixieren und prüfen lassen. Dass der Kauf eines Hauses über einen Notar abgewickelt wird, ist gesetzlich vorgeschrieben.

Eine gründliche Vertragsprüfung sollte aber dringend von einem Rechtsanwalt vorgenommen werden, denn: Ein Notar bestätigt letztlich nur, dass auf beiden Seiten alle rechtlichen Voraussetzungen für eine Vertragsunterzeichnung gegeben sind, mehr nicht.

Bildquelle:

Hartmut910  / pixelio.de

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