Alte Türen aufarbeiten kann eine ganz neue Stimmung im Haus erzeugen

Alte Türen aufarbeiten lohnt sich vor allem bei schönen alten Türen

Alte Türen aufarbeiten lohnt sich vor allem bei schönen alten Türen.

Alte Türen aufarbeiten kann eine ganz neue Stimmung im Haus erzeugen. Vor allem wenn die alten Türen aus schönem Holz sind. Wenn eine Tür über hübsche Details und Beschläge verfügt oder wenn Schloss und Klinge war her machen und und und …

Funktion und Optik von Innentüren

Alte Türen aufarbeiten lohnt sich vor allem bei schönen alten Türen

Alte Türen aufarbeiten lohnt sich vor allem bei schönen alten Türen

Haben Sie die kalte Jahreszeit genutzt, um Pläne für den Frühling zu schmieden?

Haben Sie Ihr Werkzeug gereinigt und sortiert? Dann stehen Sie sicher schon in den Startlöchern, um mit Ihren Heimwerkerprojekten zu beginnen. Keine andere Jahreszeit ist für Ihr Bauvorhaben so gut geeignet, wie eben der Frühling.

Es ist nicht mehr so kalt und die Tage werden spürbar länger. Wenn Sie gerne Heimwerken, dann verbinden Sie das Nützliche mit dem Schönen. Sie können sich manuell betätigen und gleichzeitig Ihrem Wohnraum ein ansprechendes Ambiente verleihen.

Sie verlegen einen neuen Bodenbelag, Sie streichen in regelmäßigen Abständen Ihre Wände und Sie verschönern Ihre Zuhause mit neuen Möbelstücken? Das macht Spaß und es gibt nichts Schöneres, als nach Hause zu kommen und sich zu entspannen.

Aber leider gibt es einige Bestandteile der Einrichtung, die wichtig sind und dennoch von uns vernachlässigt werden. Zu diesen Bestandteilen zählen die Innentüren. Wohnungen und Häuser sind ohne Innentüren nicht vorstellbar. Die Optik der Türen bestimmt das Raumkonzept und das Ambiente mit. Alte Türen aufarbeiten oder solche, die nicht mehr ansehnlich sind, muss alle Jahre mal sein.

Verpassen Sie Ihren Innentüren eine optische Auffrischung und Sie werden das neue Wohngefühl genießen.

Ohne Zarge geht es nicht

Sie als Heimwerker wissen es ganz sicher. Wenn von der Innentüre gesprochen wird, ist lediglich das bewegliche Türblatt gemeint. Die komplette Türeinheit besteht aus der passenden Zarge, sprich der Türstock oder Türrahmen, der die Innentür im Mauerwerk festhält.

Auf diesem Teil sind die Scharniere und das Schließblech für die Schlossfalle montiert.

Für jeden Wohnraum die passende Innentür

Alte Türen aufarbeiten lohnt sich vor allem bei schönen alten Türen

Alte Türen aufarbeiten lohnt sich vor allem bei schönen alten Türen

Sie können aus einem großen Sortiment unterschiedlicher Innentüren wählen. Eine Innentür gibt es aus Holz, Kunststoff, Holzwerkstoffen, Glas und Metall, wie Aluminium und Stahl. Sie können sich auch für Kombinationen aus diesen Materialien entscheiden.

Eine Innentüre zu kaufen, ist der einfachste Weg, dem Zuhause einen neuen Look zu verpassen. Alte Türen aufarbeiten ist aber oft sinnvoller. Vor allem wenn Sie keine Komplettsanierung vorhaben.

Dann dann können Sie alten Türen meist ohne großen Aufwand an das Drumherum anpassen. Oder auch ein Schmuckstück aus einer Tür machen.

Sanieren von bestehenden Türen

Sind Ihre Türen noch funktionell, gefallen Ihnen jedoch optisch nicht mehr?

Das ist zum Beispiel oft der Fall, wenn die alten Türen aus geöltem Holz sind. Dann kommt früher oder später der Zeitpunkt, da man die Tür nicht mehr richtig sauber bekommt. Zeit, das Holz der Tür ordentlich abzuschmirgeln.

Anschließend ölen Sie die Tür mehrmals – bis das Holz satt ist. Achten Sie darauf, dass Sie das Öl zügig verreiben! Sonst verklebt es und dann haben Sie richtig Arbeit!

Alte Türen aufarbeiten komplett oder konservativ

Von der konservativen Bearbeitung bis zum Kompletttausch von der Tür oder Zarge, gibt es viel, was Sie an Ihren Innentüren verändern können. Neben der Optik sind die verbesserte Wärmedämmung und der höhere Schallschutz die positiven Folgen der Innentürrenovierung.

Kompletterneuerung:

Sie tauschen das alte Türblatt aus und den alten Türstock beziehungsweise die alte Zarge ummanteln Sie mit einer neuen Zarge. Dadurch können Sie das Türdesign optimal an Ihren Wohnstil anpassen.

Zargentausch:

Müssen Sie die Zarge tauschen, sollten Sie diese innerhalb der Laibung nach allen Richtungen exakt senkrecht ausrichten und mit Keilen fixieren. Anschließend befestigen Sie den Türrahmen mit langen Spezialschrauben und Rahmendübeln in der Laibung.

Den Spalt zwischen Laibung und Türrahmen schäumen Sie je nach Breite aus. Sie können den Spalt auch mit einer Dichtungsschnur verschließen und von beiden Seiten mit der Silikondichtungsmasse aus der Spritze ausfüllen.

Folieren:

Sie überziehen die Oberfläche der Innentüre und die Zarge neu. Falls Funktionsmängel der Tür bestehen, können Sie diese bei einer Neufolierung jedoch nicht beheben.

Restaurieren:

Sie möchten den Charme Ihrer alten Innentüren erhalten? Dann entscheiden Sie sich für die Variante des Abbrennens, Abbeizens oder Schleifens und streichen Sie danach die Türen neu.

Heben Sie dafür das Türblatt aus und schleifen Sie den alten Lack ab.

Führen Sie diese Tätigkeit, wenn möglich im Freien durch. Ist ein Arbeiten an der frischen Luft nicht möglich, lüften Sie den Raum gut.

Diese Vorgehensweise empfiehlt sich besonders bei intakten Altbauinnentüren.

Bedenken Sie bitte, dass Komfort und Sicherheit, also Schall- und Brandschutz durch diese Arbeit nicht verbessert werden können.

Tipps zum Neukauf von Innentüren

Sind Sie der Meinung, dass sich die Sanierungsarbeiten nicht mehr lohnen? Möchten Sie Ihren Wohnraum mit neuen Innentüren ein modernes Aussehen verleihen?

Dann sollten Sie folgenden Tipp beachten: Soll Ihre Türe rechts oder links anschlagend sein? Bewertet wird immer von dem Zimmer aus, in das die Innentüre hineinschwingt.

Befinden sich die Bänder rechts, ist die Innentüre rechts anschlagend.

Was Sie noch wissen sollten

  • Sie müssen nicht immer die ganze Türe aufwendig renovieren.
  • Schon mit der Anbringung von ein paar neuen Beschlägen verjüngen Sie das Aussehen einer alten Innentür.
  • Die Auswahl an Beschlägen ist groß.
  • Unterschiedliche Modelle und Ausführungen machen es Ihnen leicht, für Ihren individuellen Geschmack den passenden Beschlag zu finden.
  • Türen haben von jeher auch eine magische Bedeutung. Die alten Römer hatten sogar einen Gott der Tore und Türen. Und seinen Namen haben Sie bestimmt schon einmal gehört: Janus – der Namesgeber des ersten Monat eines jeden Jahres – Januar.

Bildquellen:

© Rainer Sturm /pixelio.de
© Claudia Hautumm /pixelio.de

Über den Autor

handwerker-heimwerker team
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