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Tipps zum Auffahrt pflastern

Pflaster selbst verlegen

Pflaster verlegen – fertig

Vermooste oder gar brüchige Pflastersteine vor der eigenen Haustür sind kein einladender Empfang. Weder für Ihre Gäste noch für Sie selbst wenn Sie des Abends nach Hause kommen.

Die Fläche zwischen Straße und Garage oder Ihrer Haustür kann durchaus was hermachen und toll ausschauen. Von Sicherheit ganz zu schweigen. Die wünschen Sie sich auf dem Weg von der Straße bis zu Ihrer Haustür mit Sicherheit eh.

Mit den richtigen Tipps ist es weder schwer noch teuer, die Fläche vor dem Haus neu zu pflastern. Wir haben fünf Tipps für Sie zusammen gestellt. Als Ergänzung für die Anleitungen zum Pflaster verlegen und Auffahrt pflastern, die Sie auf handwerker-heimwerker.de finden.

1. Günstige Betonsteine für die Auffahrt

Wenn die verwendeten Betonplatten zu groß (50 cm oder mehr) sind, haben Sie richtig Arbeit beim Verlegen. Früher waren solche Formate üblich, das hat sich inzwischen geändert, da diese Formate vergleichsweise unhandlich sind.

Kleinformatige Pflastersteine können sehr schick aussehen, sie zu verlegen ist aber auch besonders aufwändig und daher vergleichsweise teuer.

Eine recht günstige und auch relativ leicht zu verarbeitende Alternative: Handliche 25 × 25 cm große Betonsteinplatten von acht Zentimetern Dicke. Letzteres  – also 8 Zentimeter Dicke – ist wichtig, damit die Platten auch dann nicht brechen, wenn Sie Lasten zu tragen haben.

2. Belag für die Auffahrt auswechseln

Für den Fall, dass Sie Ihre Einfahrt schon gepflastert haben und nur den Belag ausbessern, verschönern, auswechseln wollen, lassen Sie den Unterbau, genauer gesagt die Tragschicht des Unterbaus natürlich drin. Das einzige worum Sie sich dennoch kümmern müssen, ist ein neues Ausgleichsbett für die Auffahrt. Warum das so wichtig ist:

3. Gefälle von mindest 2 Prozent für das Ausgleichsbett

Das Ausgleichsbett sollte ein Gefälle von zwei (+) Prozent haben, damit Regenwasser und dergleichen abfließen kann.

Dafür arbeiten Sie am besten mit Richtschnüren. Legen Sie als erstes die Höhe fest, auf der sich Ihre Auffahrt schlussendlich betreten bzw. befahren wird. Also die Oberseite der Betonplatten.

Markieren Sie sich dann die Stelle bzw. Höhe der Unterseite Ihrer Betonplatten (in unserem Beispiel also 8 cm abziehen).

Nehmen Sie Ihre Richtschnüre und spannen von der Garage bzw. dem Haus aus auf beiden Seiten bis zur Straße die Schnüre genau waagerecht (Wasserwaage).

Senken Sie nun die beiden Richtschnüre von innen nach außen gerechnet bei jedem Meter um zwei Zentimeter ab. So erhalten Sie zuverlässig ein zweiprozentiges Gefälle!

4. Dichte Fugen gegen Schäden

Vergessen Sie dann beim Verlegen nicht, die Fugen zwischen den Betonplatten sicher abzudichten. Andernfalls würden das sie Schwachstellen werden, von denen aus Ihre neue Auffahrt früher oder später in die Brüche geht. Sei es durch Wasser, Schmutz, Öl etc. Oder auch durch Unkraut.

Letzteres ist besonders tückisch, denn es frisst sich mit den Zeit in die kleinsten Risse hinein und bringt Ihre Betonplatten von innen zum Bersten.

Verfugen Sie zum Beispiel mit Einkomponenten-Pflaster-Fugenmörtel Dieser Mörtel hält, wenn er einmal abgebunden hat, eine Menge aus und bleibt lange so fest wie Fugenmörtel zu sein hat. Unkraut hat in diesem Fall auch erstmal keine Chance mehr.

5. Frostschutz für den Beton

Damit Ihre gepflasterte Auffahrt lange Zeit gut aussieht und die Lasten hält, sorgen Sie auf jeden Fall dafür, dass sich unter den Betonplatten eine frostsichere Unterschicht befindet.

Was meint frostsicher? Eine Mischung aus Beton und Kies. Diese Frostschutzschicht sollte etwa 30 bis 35 cm dick sein und mit einer Rüttelplatte verdichtet werden. Denken Sie auch bei dieser Frostschutzschicht daran dass diese sich ebenfalls in einer Neigung von 2 % befinden soll.

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