Privatsphäre für Haus und Garten

(Aktualisiert am 11. Juli 2022)

Seine Privatsphäre im eigen Haus und Garten zu schützen ist heutzutage für viele Menschen wichtig.
Seine Privatsphäre im eigen Haus und Garten zu schützen ist heutzutage für viele Menschen wichtig.

Die Privatsphäre ist im eigenen Haus und Garten ein wichtiges Thema. Jeder, der darüber mal gründlich nachdenkt, macht sich auch seine Gedanken über eine angemessene Umzäunung des eigenen Grundstücks. Soll der Zaun um Haus und Garten repräsentativ sein? Soll er vor allem blickdicht sein? Soll er preisgünstig, pflegeleicht und stabil sein? Es lohnt sich jedenfalls die verschiedenen Arten von Zäunen etwas genauer in den Fokus zu nehmen.

Der Schmiedeeiserne – deutliche Grenze um Haus und Garten

Ein schmiedeeiserner Zaun markiert unmissverständlich, wo die Grenze um Haus und Garten genau verläuft. Blickdicht ist ein schmiedeeiserner Zaun in der Regel nicht, aber er ist sehr robust oder sollte es auf jeden Fall sein. Denn dies ist eines der Merkmale, das ihn vor anderen Zaunarten auszeichnet. Robust ist dieser Zaun nicht nur wegen der schweren Metallkonstruktion, sondern auch weil er tiefer und fester als andere Zäune in den Boden einbetoniert wird. Einen Holzzaun kann (und muss) man alle paar Jahre ersetzen oder erneuern. Ein schmiedeeiserner Zaun rund um sein eigen Haus und Garten dagegen ist vergleichsweise für die Ewigkeit. Und wie man schon ahnt – das hat seinen Preis. Für wenig Geld ist ein für die Ewigkeit gebauter Schmiedeeiserner nicht zu haben.

Ein schmiedeeiserner Zaun ist für mindestens eine halbe Ewigkeit bestimmt.
Ein schmiedeeiserner Zaun ist für mindestens eine halbe Ewigkeit bestimmt.

Doppelstabzaun – der Stabile

Stabgitterzäune gibt es als Einzelstabzaun und als Doppelstabzaun. Doch meistens werden Doppelstabzäune angeboten. Denn sie sind weitaus stabiler und daher auch beim Käufer sehr viel beliebter. Im Gegensatz zu ihm büßen Kunststoff- und Holzzäune im Laufe der Zeit oft an Stabilität ein. Vor allem Holz braucht die richtige, jährliche Pflege, um nicht porös und brüchig zu werden. Der Stabgitterzaun ist in zwei verschiedenen Stärken erhältlich: die leichte mit einer Drahtstärke von 6/5/6 mm und die schwere Variante mit einer Drahtstärke von 8/6/8 mm. Für Privatgärten dürfte in der Regel die leichte Variante infrage kommen. Den Stabgitterzaun gibt es in einer Höhe bis zu zwei Metern.

Stabgitterzaun – der Lichtdurchlässige

Wenn es schon eine Grundstücksbepflanzung gibt, die für einen Sichtschutz garantiert, dann besteht ein großer Vorteil des Stabgitterzauns darin, dass er lichtdurchlässig ist. Die Pflanzen bekommen genügend Licht, um auch weiterhin schön buschig wachsen zu können. Achten Sie darauf, dass zwischen Zaun und Bepflanzung ein bis zwei Meter Platz bleibt. Denn im Herbst müssen die Sträucher oder Hecke geschnitten werden. Kann man am Zaun innerhalb des Grundstücks entlang gehen, so ist es mit ausreichendem Platz sehr viel leichter, die Pflanzen zu schneiden und den Abschnitt zu entfernen. Doch manche Menschen bevorzugen es, ihre Hecke direkt an den Zaun zu pflanzen.

Schön sind Stabgitterzäune nicht, aber preisgünstig, pflegeleicht und stabil sind sie. Hecken und andere Pflanzen kommen dann später umso besser zur Geltung.
Schön sind Stabgitterzäune nicht, aber preisgünstig, pflegeleicht und stabil sind sie. Hecken und auch andere Pflanzen kommen dann später umso besser zur Geltung.

Doppelstabmattenzaun – der Blickdichte

Gibt es noch keine oder eine sehr junge und daher niedrige Grundstücksbepflanzung, dann bietet es sich an, den Zaun mit einem Sichtschutz zu kombinieren. Nicht jeder möchte warten, bis seine Pflanzen groß genug sind, um sich in den Garten zu legen oder auf der Terrasse zu chillen. Ein blickdichter Doppelstabmattenzaun schützt auch vor starkem Wind, was für manch einen ein Grund ist, seine Wetterseite im Garten damit zu bestücken.

Die Sichtschutzstreifen werden einfach zwischen die Metallstäbe hindurchgeführt, gefädelt, geflochten. Es braucht also keine weitere Befestigung. Es gibt sie in verschiedenen Farben und Ausführungen: Moosgrün, Hellgrau, Anthrazit und manchmal in Weiß oder Braun, je nach Oberflächenbeschaffenheit. Sie können eine glatte oder geriffelte Oberfläche haben. Manche haben eine Struktur, die wie Rattan aussieht. Es gibt sie in einer sehr dicken und robusten Ausführung oder etwas filigraner. Die Farben lassen sich gut miteinander kombinieren, z. B. die ersten beiden Reihen in Moosgrün, die nächste in Hellgrau, die vierte wieder in Moosgrün, die fünfte in Hellgrau und alle restlichen wieder in Moosgrün. So wirkt der Zaun etwas leichter.

Stabgitterzaun – der Pflegeleichte, Langlebige

Die Pflege eines Stabgitterzauns hält sich in Grenzen, denn durch seine Stabilität und robuste Bauart ist er vor Wind und Wetter bestens geschützt. Drei Farben gibt es zur Auswahl, die sich gut in die Natur integrieren: Grün, Anthrazit und verzinkt (Silberfarben). Bekommt er dennoch im Laufe der Zeit leichte Beschädigungen, so lassen sich diese ganz locker mit einem Ausbesserungslack entfernen.

Gartentor für Haus und Garten

Komplett ist eine Umzäunung um Haus und Garten erst mit einem Gartentor. Wer oder was soll durch das Tor passen? Haben nur Fußgänger Eintritt? Gartentore muss man natürlich passend zur Art der Umzäunung auswählen. Wobei sich „passend“ vor allem darauf bezieht, dass das Tor technisch in die Zaunmatten auf beiden Seiten passen muss. Alles andere, Größen, Farben und Ornamente -ist eher flexibel gestaltbar. Doppelstabmattenzäune sind in Sachen Gestaltung genau genommen dankbar. Sie sind sowohl für private als auch gewerbliche Grundstücke recht gut geeignet. Und da sie eher schlicht aussehen, kommen Hecken und auch all die anderen Pflanzen im Garten umso besser zur Geltung.

Literaturquellen:

Wikipedia, Stichwort Zaun / eigene Recherchen

Bildquellen:

© AdobeStock_132012410 / AdobeStock_485306712 / AdobeStock_171008435

Kommentar hinterlassen zu "Privatsphäre für Haus und Garten"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*