DIY: Alte Fenster ausbauen, neue Fenster einsetzen

Das alte Fenster ausbauen und ein neues Fenster einsetzen lohnt sich in der Regel.

Das alte Fenster ausbauen und ein neues Fenster einsetzen lohnt sich in der Regel.

Alte Fenster ausbauen lassen und neue Fenster einsetzen lassen geht ganz schön ins Geld. Fenster gibt es online in diversen Größen und Materialien. Dennoch ist es nicht immer eine gute Idee, seine neuen Fenster einfach online zu bestellen. Insbesondere bei Dachfenstern nicht oder Fenstern mit ungewöhnlichen Formaten.

Bei Fenstern mit Standardmaßen dagegen können Sie sich als geschickter Heimwerker durchaus selbst an´s Fenster ausbauen und neu einsetzen wagen.

Wenn Sie die Kosten für den Fensterprofi einsparen können, rechnet sich ein Fenstertausch in jedem Fall. Mit relativ wenig Aufwand können Sie die Energiebilanz Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung um ein Vielfaches verbessern.

Alte Fenster ausbauen geht schnell

  • Entfernen Sie die alten Fensterflügel und Fensterrahmen.
  • Den alten Fensterstock können Sie höchstwahrscheinlich weiterverwenden.
  • Dann folgt die Demontage der innen und außen liegenden Fensterbänke.
  • Bedenken Sie, dass die modernen Wärmeschutzgläser etwas dicker als die alten Verglasungen sind. Deshalb sind die neuen Fenster in der Regel auch entsprechend tiefer.
  • Den alten Fensterrahmen ersetzen Sie jetzt durch den neuen.
  • Dann montieren Sie die neuen Fensterflügel und die Oberlichten.
  • Zum Schluss montieren Sie die neuen Fensterbänke und dichten den Rahmen fachgerecht ab.

Neue Fenster einsetzen – Tipps und Tricks

Ein neues Fenster einsetzen lohnt sich in der Regel schon.

Ein neues Fenster einsetzen lohnt sich in der Regel durchaus.

Wenn Sie zum ersten Mal Ihre Fenster ausbauen und neue Fenster einsetzen, ist es wichtig, dass Sie sich vorher gut beraten lassen. Vielleicht haben Sie einen fachkundigen Helfer, der schon Erfahrungen damit hat, wo´s kritisch werden könnte beim Fenster einsetzen. Bauen Sie nämlich ein Fenster nicht fachgerecht ein, entstehen Wärmebrücken, an denen sich im Laufe der Zeit Kondensat bildet.

Achten Sie auch darauf, dass Sie Ihre Fenster winddicht und schlagregensicher einbauen. Verwenden Sie dafür Folienbänder oder vorkomprimierte Fugendichtbänder.

Damit Sie sich unliebsame Überraschungen sparen, müssen Sie vor dem Fensterkauf ganz genau messen. Wenn Sie in einem Altbau wohnen, egal ob Haus oder Wohnung, tritt häufig folgendes Problem auf:

Ihre alten Fenster haben, nennen wir es eigenwillige Maße und die neuen Fenster sind größer oder kleiner. Das selbe Problem entsteht natürlich auch, wenn Sie sich vermessen haben und eine falsche Fenstergröße bestellt haben.

Dann gibt es einige Tricks, wie Sie diese Misere beheben können. Verwenden Sie Fensteranschlussleisten. Damit können Sie Ihr Fenster in der Breite und in der Höhe verändern. Außerdem können Sie beim Ausschäumen etwas tricksen.

Üblicherweise wird ein bis eineinhalb Zentimeter ein Zweikomponentenschaum angebracht. Der Vorteil des Zweikomponentenschaumes ist, dass er nicht so stark aufquillt wie ein PU- oder Brunnenschaum und Sie deshalb die Fenster nicht ausspreitzen müssen. Bei Bedarf bringen Sie mehr Schaum an, aber nur bis maximal drei bis vier Zentimeter.

Alte Holzfenster erstrahlen im neuen Glanz

Sie haben alte Kastenfenster? Solche alten Holzfenster haben einen ganz einzigartigen Charme. Trotzdem brauchen die Fenster von Zeit zu Zeit eine Wartung. Durch etwas handwerkliches Geschick bringen Sie Ihre Holzfenster technisch und optisch auf den aktuellen Stand. Dadurch verbessern Sie die Schall- und Wärmedämmung.

  • Entfernen Sie zunächst den Anstrich auf den Flügeln und dem Blendrahmen durch Abbeizen, Abbrennen oder Abschleifen.
  • Überprüfen Sie, ob sich Ihre Fenster ordnungsgemäß öffnen und schließen lassen.
  • Erneuern Sie die Dichtung und die Wassernase.
  • Demontieren Sie die Beschläge und beginnen Sie mit der Neulackierung.
  • Zum Schluss montieren Sie wieder die Beschläge oder ersetzen diese bei Bedarf durch neue.

Nie wieder Fenster streichen?

So schön auch Holzfenster sind, Sie müssen Ihre Fenster alle fünf bis sieben Jahre streichen. Wenn Sie sich diese Arbeit ersparen möchten, entscheiden Sie sich für ein Aluminiumverkleidungssystem.

Dabei montieren Sie pulverbeschichtete Profile aus Aluminium mittels Spezialhalterungen an der Außenseite Ihres Holzfensters.

Auf der Rauminnenseite bleibt Ihnen das Streichen nicht erspart. Doch die Zeitspanne wird länger, weil die Innenseite den Witterungseinflüssen nicht ausgesetzt ist. Das Fenster putzen geht bei solchen Fenstern natürlich auch sehr viel schneller als bei alten Holzfenstern.

Für jeden Hausstil und für jeden Raum gibt es das passende Fenster

Die Fenster haben sich im Laufe der Zeit stark verändert. Heute werden an moderne Fenster sehr hohe Ansprüche gestellt. Von neuen Fenstern erwarten wir uns ein ansprechendes Design, Energieeffizienz und Komfort. Dazu kommen noch die zeitgemäße Technik und innovative Technologien, wie zum Beispiel integrierbarer Sonnen- und Insektenschutz.

Das Angebot an Fenstern ist groß. Sie haben sozusagen die Qual der Wahl und können zwischen den Rahmenmaterialien, Aluminium, Holz, Holz-Aluminium, Kunststoff und Aluminium-Kunststoff wählen.

Wofür Sie sich auch entscheiden, wichtig ist, dass Sie darauf achten, dass der Fensterrahmen und die Verglasung eine perfekte Einheit bilden. Der beste Rahmen bringt Ihnen nichts, wenn Sie ein nicht hochwertiges Glas verwenden.

Umgekehrt hilft Ihnen auch ein hochwertiges Isolierglas nichts, wenn Sie einen Rahmen von minderer Qualität verwenden, der nicht gut gedämmt oder vielleicht sogar undicht ist.

Als Faustregel gilt: Je kleiner der Wärmedurchgangskoeffizient, also der U-Wert ist, desto besser ist die Energiebilanz Ihres neuen Fensters. Nur dann helfen Ihnen Ihre Fenster Geld sparen.

Was Sie noch wissen sollten:

  • Verwenden Sie zum Streichen Ihrer Fenster nur hochwertigen Acryllack.
  • Tragen Sie immer mehrere Schichten Lack auf.
  • Beachten Sie die Angaben des Herstellers bezüglich Verarbeitung und Trocknungszeit.
  • Fenster immer im Frühling oder Sommer tauschen. Denn Temperaturen unter dem Gefrierpunkt machen die Verarbeitung mancher Materialien unmöglich.

Bildquellen:

© StockSnap auf Pixabay
© Vera N. / pixelio.de

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