Bequemes Notbett für Umzug & Renovieren

(Aktualisiert am 2. Mai 2024)

So eine Klappmatratze ist ein komfortables und bequemes Notbett für alle Fälle.
So eine Klappmatratze ist ein komfortables und bequemes Notbett für alle Fälle.

Auch wenn man gerade die eigene Wohnung komplett renoviert: Am besten schläft man im eigenen Bett – das ist klar. Aber was, wenn das eigene Bett nicht zur Verfügung steht? Dann braucht man halt ein Notbett. Gerade bei Umzügen oder beim Renovieren kann es schnell vorkommen, dass man ein paar Tage überbrücken muss. Das neue Bett ist vielleicht noch nicht vor Ort und das alte Bett ist kaputt. Oder man hat es in der alten Wohnung gelassen. Und da nur wenige gern auf dem Boden schlafen, sorgt man am besten schon vorher für ein brauchbares und möglichst bequemes Notbett.

Voraussichtliche Lesedauer: 6 Minuten

Ein Notbett für alle Fälle: Feldbett, Luftmatratze, Klappmatratze …

Eine Luftmatratze muss man halt aufpumpen, bevor man sie benutzen kann. Dafür nimmt sie, ohne Luft, keinen Platz weg.
Eine Luftmatratze muss man halt aufpumpen, bevor man sie benutzen kann. Dafür nimmt sie, ohne Luft, keinen Platz weg.

Als Notbett eignet sich zum Beispiel eine Luftmatratze oder ein Feldbett. Wer es noch etwas spartanischer haben will, kommt vielleicht auch mit einer Isomatte ist. Eine Isomatte ist zumindest mein Notbett für alle Fälle. Nur jedermann’s Geschmack ist eine Isomatte natürlich nicht. Am angenehmsten und auch ziemlich funktional sind aber wohl Klappmatratzen. Warum? Klappmatratzen sind preisgünstig, aber bequemer als eine Luftmatratze oder ein Feldbett. Wobei ein Feldbett sogar recht teuer sein kann, denn es ist halt ein kleines, schmales Bett und sich auch schlecht verstauen lässt. Eine Luftmatratze braucht, ohne Luft, so gut wie gar keinen Platz. Besonders gut schlafen kann man aber auch nicht auf einer Luftmatratze und das Aufpumpen, wenn man doch schon müde ist! Also schauen wir uns mal die Klappmatratzen als Notbett für alle Fälle und besonders für uns interessant, beim Renovieren, an.

Bequemes und platzsparendes Notbett

Gerade, wer während einer Renovierung nicht so viel Platz hat, kann eine Klappmatratze eigentlich immer irgendwo unterbringen. Sie ist halt leicht zu transportieren und durchs Einklappen auch platzsparend. Zudem ist sie vielseitig einsetzbar und ersetzt während der Renovierung im zusammengeklappten Zustand auch einen Hocker oder Sessel. Nach dem Umzug lässt sich die Klappmatratze leicht verstauen oder als Fußhocker nutzen. Außerdem hat man mit einer Klappmatratze gleich ein Gästebett da, oder eine schöne Möglichkeit seinem Kind eine bequeme Unterlage zur Schlafparty mitzugeben.

Matratzen zum Falten oder Klappen

Luftmatratzen erinnern an den Sommer, vielleicht sind sie deshalb so beliebt.
Luftmatratzen erinnern an den Sommer, vielleicht sind sie deshalb so beliebt.

Die meisten Klappmatratzen bestehen aus drei Schaumstoffflächen, welche aufgeklappt eine Matratze bilden. Diese sind nicht einzeln, sondern über Stoff miteinander verbunden, sodass sie nicht auseinander rutschen. Allerdings ist das auch fast die einzige Gemeinsamkeit. Es gibt viele verschiedene Größen, Dicken, Materialien und Modelle. Die Möglichkeiten sind vielseitig. Kaltschaum oder normaler Schaumstoff, Breiten von 60 cm bis 140 cm sind übliche Angebote. Natürlich gibt es auch noch andere Sonderformen für Kinder und Erwachsene. Für Kinder oder fürs Kinderzimmer kann man solch ein bequemes Notbett auch in der Länger von nur 120 cm bekommen. Zusätzlich sollte man gerade bei Kindermatratzen darauf achte, dass der Bezug abnehmbar und waschbar ist. Alternativ kann man auch über einen separaten Bezug nachdenken.

Härtegraden und Stärken

Matratzen zum Falten oder Klappen gibt es in verschiedenen Härtegraden und Stärken, dabei spielen die verwendeten Materialien eine große Rolle und jede hat ihre Vor- und Nachteile. Wie auch bei herkömmlichen Matratzen, welche auf einem Lattenrost im Bett liegen, kann man sich überlegen, wie man sein Notbett haben will. Schläft man lieber auf harten Matratzen oder sinkt man lieber in eine weiche Matratze ein? Welche Liegeposition bevorzugt man? Je nachdem, wie man darauf antwortet, wird man sich dann entscheiden. Schauen wir noch mal mehr ins Detail.

Die Kaltschaummatratze für kalten Fußboden

Kaltschaummatratzen sind am weitesten verbreitet und haben einen höheren Härtegrad. Nachdem Polyurethan aufgeschäumt wurde, härten sie bei einer niedrigen Temperatur aus, daher der Name. Meistens sind Kaltschaummatratzen besonders leicht und flexibel, isolieren gut und können in verschiedene Liegezonen unterteilt sein. Das ist besonders bei kalten Fußböden hilfreich. Allerdings muss hier darauf geachtet werden, dass gerade neue Matratzen einen intensiven Geruch durch die chemische Herstellung bedingt haben können, zusätzlich durchnässen sie schnell. Diese günstigen Matratzen sind also leicht, flexibel und wärmeisolierend, allerdings riechen sie anfangs stark und nehmen leicht Flüssigkeit auf.

Das Notbett Viskosematratze für Schwergewichte

Viskosematratzen bestehen aus zwei Schichten, die untere Schicht besteht aus dem eben erwähnten Kaltschaum und die obere Schicht besteht aus sogenanntem Memory Foam. Dieser weiche Schaumstoff passt sich optimal der Liegeposition an und das immer wieder. Gerade wenn die Person etwas mehr wiegt, ist diese Matratze besonders geeignet, da sie viel entlastet und bequem ist. Diese Modelle lassen sich jedoch nur einseitig verwenden, die zwei Schichten müssen so liegen, dass der Kaltschaum unten liegt, sonst verliert die Matratze ihre Vorteile durch den Memory Foam. Das Viskose Material ist außerdem nicht besonders atmungsaktiv, weswegen Personen, die viel schwitzen, sich besser nicht für diese Matratze entscheiden. Die Liegepositionen sind auf dieser Matratze jedoch frei wählbar.

Die Latexmatratze für Allergiker

Latexmatratzen bestehen aus natürlichem oder synthetischem Gummi und gelten als besonders hygienisch. Gerade für Kinder, denen auch mal ein kleines Malheur passiert, sind diese Matratzen besonders geeignet. Innerhalb der Latexmischung sind Löcher, welche die Matratze flexibler und elastischer machen. Allergiker sollten sich für eine Latexmatratze entscheiden, da Staub und Milben hier keine Chance haben. Nachteilig ist bei Latexmatratzen jedoch das deutlich höhere Gewicht. Zudem ist die Oberfläche nicht atmungsaktiv, weswegen stark schwitzende Personen davon absehen, sollten eine Latexmatratze zu verwenden. Natürlich liegt man nicht direkt auf dem Latex, der Bezug ist oft aus Polyester oder einem Baumwollgemisch gefertigt und lässt sich per Reißverschluss abnehmen. Um das Liegegefühl zu verbessern, ist es sinnvoll, eine Matratzenauflage oder einen Matratzenschoner zu verwenden.

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