Für den Werkzeugprofi: So hält ihr Werkzeug lange

Mancher Werkzeugprofi baut sich sogar sein DIY Werkzeug selbst.

Mancher Werkzeugprofi baut sich sogar sein DIY Werkzeug selbst.

Sind Sie ein Werkzeugprofi und gehören zu dem Typ, der den Urlaub dazu nutzt, seine Heimwerkertalente zu entdecken? Waren Sie schon immer jemand, der gerne selbst Hand angelegt hat? Verfügen Sie inzwischen über eine größere Menge Werkzeug, sodass Sie von anderen sogar als Werkzeugprofi anerkannt werden?

Oder sind Sie eher der Typ Chaos, der ganz genau weiß, dass er vor zwei Jahren eine Rohrzange gekauft hat. Jetzt aber, da Sie die Rohrzange brauchen, ist das Teilchen spurlos verschwunden?

So oder so – wenn Sie ein Werkzeugprofi sein oder werden wollen, sollten Sie nicht nur gut sortiertes Werkzeug besitzen, sondern es auch schützen und pflegen.

Ordnung schaffen im Werkzeugkisten – erster Schritt

Werkstatt mit Schraubstock

Werkstatt mit Schraubstock

Ordnung im Werkzeug ist der erste Schritt, um das eigene Arsenal auch wirklich einsetzen zu können. Glücklich getroffen hat es der, der Platz für eine eigene Werkstatt hat.

Dort lassen sich die wichtigsten Dinge griffbereit an Lochwände oder Leisten hängen. Schrauben, Nägel und andere Kleinteile können in Schubladen sortiert werden. Am sinnvollsten ist es, die Dinge zusammen zu lagern, die man auch gemeinsam anwendet, beispielsweise Rollen und Malerkrepp oder Schleifgeräte und Schleifpapier.

Haben Sie keine Werkstatt oder benötigen Sie Ihr Werkzeug meist anderswo, ist ein Werkzeugkoffer oder eine Werkzeugkiste Ihr Weg zur Ordnung. Werkzeughändler offline wie online bieten nicht nur eine große Auswahl an einzelnen Geräten oder Sets, sondern auch ganze Koffer verschiedener Größe. Dabei lassen sich einzelne Module zusammenstecken und nach dem individuellen Bedarf füllen.

Falls es Ihnen ohnehin noch an der Grundausstattung fehlt, finden Sie online bei engelbert strauss auch einen gefüllten Werkzeugkoffer erstehen. In einem solchen großen Koffer haben Sie auch unterwegs immer alles griffbereit – sei es im Garten, im Carport, bei Ihrem Boot oder wo auch immer Sie Ihr Talent benötigen.

Der Werkzeugprofi reinigt seine Schätze – zweiter Schritt

Sie haben sich Werkzeug angeschafft und benutzen es auch. Danach sind darauf möglicherweise Spuren zu sehen – seien es schmutzige verschwitzte Hände, Kleber oder Feuchtigkeit, weil Sie bei schlechtem Wetter draußen etwas schrauben mussten.

Manchem mag es mag schwer fallen, nach (hoffentlich erfolgreich) getaner Arbeit auch noch alles wieder zu säubern, zu ölen und ordentlich zu sortieren. Wollen Sie Ihr Werkzeug noch lange in gutem Zustand halten, sollten Sie dies aber nicht allzu lange hinausschieben. Insbesondere sollte das Werkzeug nie feucht sein, wenn Sie es für längere Zeit aus der Hand legen.

Feuchtigkeit ist der größte Feind des Metalls. Prüfen Sie also auch, wo Sie Ihren Koffer abstellen oder wie das Klima in Ihrer Werkstatt ist. Befindet sich die Werkstatt in einem feuchten Keller, ist es besonders wichtig, dass Sie es nachhaltig vor Rost schützen.

Sie können beispielsweise etwas Katzenstreu in einem geschlossenen, luftdurchlässigen Beutel in Ihren Koffer oder in Ihre Schubladen legen. Es ist auch sinnvoll, die Metallelemente der Werkzeuge mit Öl einzureiben, um sie vor dem Rosten zu schützen, beispielsweise mit einem Kriechöl.

Werkzeuge mit scharfen Kanten haben Sie deshalb angeschafft, damit sie scharf bleiben. Werfen Sie also nicht Sägen oder Stechbeitel gemeinsam mit allem anderem in eine große Kiste. Damit würden Sie sich als Chaos Typ outen. Als  Werkzeugprofi haben Sie sich angewöhnt, ihr Werkzeug zu schützen. Das funktioniert zum Beispiel mit Stoffen aller Art oder auch mit Kunststoffkappen, die gerade Messer und Sägen schon von Werk ab haben.

Ab und zu müssen scharfe Kanten wie von Schere oder Stechbeitel natürlich trotzdem neu geschliffen werden. Wenn Sie dies nicht selbst tun wollen, finden Sie sicher einen Händler oder eine Werkstatt, die das übernimmt.

Bildquellen:

© Free-Photos auf Pixabay (beide Fotos)


Über den Autor

Handwerker Profi Tom
Von Hause aus Harfenbauer - was ein hohes Maß an Präzision verlangt und auch schult, entwickelt, produziert und verkauft Tom heute seine eigene Kollektion an Gartenmöbeln . Natürlich aus Holz.

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