Die verschiedenen Bauweisen beim Hausbau

(Aktualisiert am 21. Juni 2022)

verschiedenen Bauweisen beim Hausbau bedenken.
Verschiedenen Bauweisen beim Hausbau bedenken.

Wo vor Jahrzehnten noch das gemauerte Massivhaus als Standard galt, haben sich inzwischen mehrere Bauweisen von privaten Häusern entwickelt. Klar, die Funktionalität von der Energieverwaltung bis hin zu den verwendeten Materialien hat große Fortschritte gemacht. Es haben sich in den letzten Jahrzehnten auch neue Bauweisen von Häusern aller Art entwickelt. Das betrifft natürlich sowieso Gebäude von Unternehmen oder die Architektur im öffentlichen Raum. Aber es betrifft auch die kleineren, die mehr oder weniger privat genutzten Häuser.

Die weit verbreitetsten Bauweisen

Derzeit gibt es für Bauweisen, wie ein Ein- oder Zweifamilienhaus gebaut wird, grob unterschieden, vier Möglichkeiten, die sich auch grundsätzlich im Aufbau unterscheiden. Diese vier Bauweisen wären zum einen das traditionelle Massivhaus, das nach wie der Spitzenreiter ist, das Fertighaus, das Haus in Leichtbauweise und das Energiesparhaus oder auch Ökohaus genannt.

Das Massivhaus

Villa in Massivbauweise
Villa in Massivbauweise

Das Massivhaus  ist bei deutschen Bauherren noch immer die beliebteste Methode. Die Materialien, die für Massivhäuser Verwendung finden, sind im Groben gesagt gesteinsartig.  Aber auch für Massivhäuser konnten Bauträger nach und nach Modernisierungen einführen. So gibt es heute Massivhäuser aus verschiedensten gesteinsartigen Materialien: Ziegel aus Lehm oder Ton, Naturstein, Porenbeton, Leichtbaustein oder Kalksandstein. Auch kann heute auch ein Fertighaus, das in der Fabrik vorgefertigt wurde, in einer Massivbauweise fertiggestellt werden. Sogar Häuser aus Holz können in dieser Art entstehen. Der größte Unterschied zu anderen Bauweisen ist der, dass es keine bauliche Trennung von der Fassade und anderen tragenden Bauteilen gibt.

Das Fertighaus

Der größte Unterschied ist hierbei zu den anderen Bauweisen natürlich, dass die Herstellung des Hauses nicht vor Ort, sondern zentral in den Fabrikhallen des Bauträgers stattfindet. Viele stellen sich vor, Sie könnten sich ein Haus im Katalog bestellen und liefern lassen. Und genau das ist der Fall. Nachdem die einzelnen Bauteile industriell vorgefertigt wurden, wird das Haus dann vor Ort zusammengesetzt und verbunden. Der oft günstigere Preis ist einer der Gründe, warum künftige Eigenheimbesitzer sich für diese Art des Hauses entscheiden. Denn bei der Planung, der Herstellung und vor auf der Baustelle wird hierbei nur ein Bruchteil der Arbeitskräfte benötigt. Nach dem Gießen der Bodenplatte steht der Rohbau bereits nach wenigen Tagen. Allerdings darf man hier auch keine allzu großen Abweichungen vom Katalog haben wollen, da diese sehr teuer werden können.

Die Leichtbauweise

Diese Bauweise findet beim Bau von Fertighäusern Anwendung. Ein Grund, warum Sie bei der Leichtbauweise massiv Geld sparen kann, ist die Reduzierung des Energieaufwands durch das verminderte Gewicht. Auch ist die geringere Aufbauzeit einer der Gründe für die Beliebtheit dieser Bauweise. Dennoch gibt es hier einige Vorurteile wie zum Beispiel der hohen Anfälligkeit für Schimmel. Das ist aber in der Tat ein Vorurteil, das näherer Überprüfung nicht stand hält. Bei korrekter Ausführung der Arbeiten besteht kein höheres Risiko der Schimmelbildung als bei anderen Bauweisen.

Energiesparhaus

Das Energiesparhaus hat eine sehr gute Energieeffizienz. Das bedeutet, die Energiekosten bzw. Betriebskosten für dieses Haus liegen weit unter dem Durchschnitt. So haben die herkömmlichen Neubauten einen Energieverbrauch von etwa 90 kWh je Quadratmeter und Jahr, ein sogenanntes Ökohaus kommt hier auf etwa 23 bis sogar 15 kWh / Jahr.

Ein weiterer Vorteil von Ökohäusern gegenüber anderen Bauweisen sind sicher auch die hohen Förderungen durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau kurz KfW-Bank genannt.

Bildquellen:

© DarkWorkX auf Pixabay / ADD auf Pixabay

Über den Autor

Handwerker Profi Tom
Von Hause aus Harfenbauer - was ein hohes Maß an Präzision verlangt und auch schult, entwickelt, produziert und verkauft Tom heute seine eigene Kollektion an Gartenmöbeln . Natürlich aus Holz.

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