Richtig sägen mit der Tischkreissäge

Richtig sägen mit der Tischkreissäge

Richtig sägen mit der Tischkreissäge

Richtig sägen mit der Tischkreissäge ist nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen wichtig. Sollten Sie also noch wenig vertraut sein mit solch einer Säge – erstmal schlau machen!

Mit einer Tischkreissäge lassen sich Paneele, Laminat sowie Spanplatten besonders präzise auftrennen und zuschneiden. Allerdings sollten Sie sich im Vorfeld genauestens mit den einzelnen Funktionen einer Tischkreissäge vertraut machen, um auch möglichst sicher arbeiten zu können. Hier ein paar Tipps zum richtigen Umgang mit einer Tischkreissäge. Darunter auch Tipps in Sachen Sicherheit. Diese sind gerade bei Sägearbeiten besonders wichtig.

Ein Spaltkeil ist unverzichtbar für ihren Schutz

Auf das Sägeblatt kommt es an.

Auf das Sägeblatt kommt es an.

Grundsätzlich ist jeder unsachgemäße Umgang mit einer Tischkreissäge gefährlich. Leicht können sich einzelne Holzstücke verkanten und ruckartig durch die Luft fliegen. Das kann richtig schief gehen. Damit Sie während der Arbeit mit der Tischkreissäge ausreichend geschützt sind, sollten Sie daher in jedem Fall einen Spaltkeil nutzen. Bei einem Spaltkeil handelt es sich um ein gebogenes Metallstück, das man unmittelbar hinter dem Sägeblatt befestigt ist.

So lässt sich ein Rückschlag des Werkstückes verhindert. Der Spaltkeil sichert also den kritischen Raum beim Sägen. Außerdem bietet der Keil einen effektiven Schutz vor aufwirbelnden Holzsplittern. Zusätzlich unterstützt der Spaltkeil eine saubere Führung des Sägeblattes, sodass Sie auch Verletzungen bei der Arbeit vorbeugen können.

Exakte Schnittergebnisse dank Parallelanschlag und Skala

Für ein exzellentes Schnittergebnis muss das Sägeblatt stets parallel zur Nut geführt werden. Mit einem Parallelanschlag wird sichergestellt, dass die Tischkreissäge absolut gerade durch das Werkstück gleitet, ohne dass die Abstände zu beiden Kanten des Tisches voneinander abweichen. Daher ist es unverzichtbar, dass der Parallelanschlag fest eingestellt ist, damit das Sägeblatt nicht von der angesetzten Führungslinie abkommt.

Sollten trotz des Parallelanschlags dennoch Ungleichmäßigkeiten beim Schnittergebnis auftreten, so hat sich das Sägeblatt womöglich während der Arbeit verzogen.

Damit Sie während des Sägens nicht immer wieder das Maßband zücken müssen, sollten Sie die integrierte Skala der Tischsäge in jedem Fall verwenden. Mithilfe einer Skala lässt sich das Sägeblatt exakt einstellen, sodass Sie für die Einhaltung einer exakten Schnittbreite nicht zusätzlich nachmessen müssen. Dennoch sollten die Maße des Werkstückes auch bei der Verwendung einer Skala zwischenzeitlich kontrolliert werden, um auch das bestmögliche Schnittergebnis zu erzielen.

Besonders hochwertige Tischkreissägen verfügen an allen einzelnen Winkeln über eine solche Skala, sodass sich alle Seiten des Werkstückes wie gewünscht zuschneiden lassen. Eine Auswahl an Profi-Tischkreissägen sowie einen anschaulichen Tischkreissäge Vergleich finden Sie unter https://www.tischkreissaegetest.de/infos/tischkreissaegen-fuer-profis/.

Der Einsatz des richtigen Sägeblatts ist entscheidend

Neben einer hochwertigen Sicherheitsausstattung spielt natürlich auch das richtige Sägeblatt eine wichtige Rolle für die Schnittqualität. Sofern Sie schnell arbeiten möchten, sind Sägeblätter aus Chrom-Vanadium-Stahl ideal für grobe Schnitte.

Während Sägeblätter mit Wechselzähnen sich für das Zuschneiden aller Holzarten eignen, dienen Flachzahn-Sägeblätter in erster Linie der zügigen Umsetzung von Längsschnitten. Hohlzahn-Sägeblätter ermöglichen wiederum absolut feine Schnitte und sind demnach für die Behandlung von beschichteten Spannholzplatten bestens geeignet.

Tischkreissägen mit einem Trapezzahn-Sägeblatt verwendet man hingegen besonders gerne für das Zuschneiden lackierter Werkstücke. Achten Sie darauf, während des Sägens langsam und konzentriert zu arbeiten, sodass Sie die Tischkreissäge jederzeit sicher durch das Holzstück führen. Zudem sollte das Sägeblatt während der Arbeit zu rund einem Drittel über das Holzstück ragen. So können Sie dafür sorgen, dass die Schnittqualität top ist.

Sollte das Sägeblatt trotzdem nicht fließend durch das Werkstück gleiten, sollten Sie die Arbeit unterbrechen. Denn es kann sein, dass das Sägeblatt stumpf oder stumpf geworden ist. In diesem Fall hilft je nach dem Schärfen des Sägeblatt oder aber sie wechseln es aus.

Nach dem Sägen sollten Sie die Tischkreissäge immer mit einer passenden Schutzhaube abdecken. So verhindern Sie, sich an dem scharfkantigen Sägeblatt zu schneiden.

Richtig sägen mit der Tischkreissäge – optimaler Arbeitsschutz

Umfangreiche Sägearbeiten setzen die Nutzung hochwertiger Arbeitsgeräte sowie auch die richtige Sicherheit voraus. Maschinell betriebene Sägen bieten Ihnen die notwendige Ausstattung, die Sie für ein akkurates sowie sicheres Arbeiten benötigen.

Wenn Sie für die Behandlung Ihrer Werkstücke ausreichend Zeit einplanen, haben Sie mehrere Vorteile. Sie können ungewollte Abweichungen vermeiden und von exzellenten Schnittergebnissen profitieren.

Bildquellen / Richtig sägen mit der Tischkreissäge

© Cleyder Duque von Pexels / annawaldl  von Pixabay

 


Über den Autor

Handwerker Profi Tom
Von Hause aus Harfenbauer - was ein hohes Maß an Präzision verlangt und auch schult, entwickelt, produziert und verkauft Tom heute seine eigene Kollektion an Gartenmöbeln . Natürlich aus Holz.

Kommentar hinterlassen zu "Richtig sägen mit der Tischkreissäge"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*