Licht im Keller: Wissenswertes rund um die Lichtschachtabdeckung

Licht im Keller hat viele Vorteile.

Ein wenig Licht im Keller hat viele Vorteile.

Licht im Keller und zudem ein wenig Luftaustausch zu haben, gehört zu den Binsenweisheiten des Hausbaus. Wer ein Eigenheim mit einem Keller besitzt, steht auch vor der Frage: Wie kriege ich das mit dem Licht im Keller am besten hin?

Ohne einen Lichtschacht hätte man nur künstliches Licht im Keller und zudem keinen Luftaustausch. Auf dem Markt sind unterschiedliche Lösungen verfügbar.

Klassischerweise sind noch immer Gitterroste die normale Lösung. Es gibt aber auch Alternativen, die sich ebenfalls durch positive Eigenschaften auszeichnen.

Warum überhaupt eine Lichtschachtabdeckung?

Kellerfenster

Kellerfenster

Mit einem Lichtschacht sorgen Sie dafür, dass Ihre Kellerräume ein wenig Tageslicht und Luft bekommen. Der Schacht darf aber keinesfalls offen bleiben, was mehrere Gründe hat.

Zum einen könnten ansonsten Regenwasser, Schmutz und Insekten ungehindert in den Keller gelangen. Zum anderen sind da natürlich auch die Sicherheitsgründe.

Hausbesitzer tragen hierfür die Verantwortung. In den meisten Fällen setzen sie dabei auf Gitterroste, die in der Tat stabil und langlebig sind. Hergestellt aus Metall oder Edelstahl fallen sie rostfrei aus und sind zudem witterungsbeständig – ideale Voraussetzungen für eine Lichtschachtabdeckung.

Allerdings haben Gitterroste auch einen entscheidenden Nachteil: Sie sind nicht wasserdicht, sodass Regenwasser in den Lichtschacht gelangen kann. Das gleiche gilt für Insekten und Schmutz. Aus diesem Grund greifen immer mehr Menschen zu Lichtschachtabdeckungen aus Plexiglas.

Diese können Sie auch zusätzlich zu bereits vorhandenen Gitterrosten verwenden. Auf diese Weise entsteht ein Rundum-Schutz vor Nässe, Schmutz und mehr, der gleichzeitig sehr robust ausfällt und dennoch ausreichend Licht und Luft in den Keller lässt.

Begehbare Lichtschachtabdeckung, ja oder nein?

Grundsätzlich muss eine Lichtschachtabdeckung nicht zwangsläufig begehbar sein. Es ist aber ratsam, eine Variante zu wählen, die so robust ausfällt, dass sie auch dem Gewicht eines Erwachsenen standhalten können. Das gilt umso mehr, wenn sich im Haushalt Kinder oder Jugendliche befinden, die etwa beim Spielen auf die Abdeckung treten können. Brüchige oder wenig belastbare Abdeckungen stellen ein Sicherheits- und Verletzungsrisiko dar.

Aus diesem Grund ist von der Verwendung etwa gläserner Modelle abzuraten. Soll eine Lichtschachtabdeckung begehbar sein, eignen sich Varianten etwa aus Edelstahl. Ist bereits ein Gitterrost vorhanden, müssen Sie diesen nicht unbedingt austauschen.

Eine Aufrüstung mit einer zusätzlichen Schicht Plexiglas kann Abhilfe schaffen und dafür sorgen, dass die Sicherheit im Bereich der Abdeckung deutlich erhöht wird.

Für Luft und Licht im Keller sorgen

Lichtschächte sind nicht nur dafür da, die Kellerräume mit Licht zu versorgen. Sie haben auch die wichtige Aufgabe der Frischluftzufuhr. Bleibt es im Keller dauerhaft feucht und ungelüftet, kann sich Schimmel bilden, der nicht nur lästig, sondern auch gesundheitsschädlich ist.

Ein regelmäßiges Öffnen der Kellerfenster unter der Lichtschachtabdeckung ist daher unbedingt anzuraten, um im Keller für ein möglichst angenehmes Klima zu sorgen.

Bildquellen:

© Thomas Wolter auf Pixabay
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