Haus verkaufen und Immobilienwert ermitteln – ein Erfahrungsbericht mit Homeday

(Aktualisiert am 25. April 2022)

Ein Haus verkaufen - Schritt für Schritt bis hin zur Unterschrift unter den Kaufvertrag
Ein Haus verkaufen – Schritt für Schritt bis hin zur Unterschrift unter den Kaufvertrag

Es gibt sehr viele Gründe, sein Haus verkaufen zu wollen. Vielleicht wird es zu klein für den bevorstehenden Familienzuwachs, oder die Kinder sind aus dem Haus, welches nun viel zu groß geworden ist. Vielleicht ruft die weite Welt und der Traum vom Auswandern, oder finanzielle Engpässe machen einen Verkauf notwendig.

Was auch immer die Gründe sein mögen, der Verkauf eines Hauses ist von der Immobilienbewertung bis hin zur Schlüsselübergabe ein komplexer und oft langwieriger Prozess. Schnell können sich Fehler einschleichen, zum Beispiel eine zu hohe oder zu niedrige Bewertung der Immobilie, die verkauft werden soll.

Kontakt aufnehmen zu Homeday um mein Haus zu verkaufen

Mein Kontakt zu Homeday kam deshalb zustande, weil ich mich entschloss, einen Artikel über den Preisassistenten von Homeday zu schreiben, welcher den Immobilienwert ermittelt. Darüber hinaus wollte ich wissen, wie ein Hausverkauf in groben Zügen abläuft. Doch wer oder was ist Homeday überhaupt? Homeday ist ein Hybrid-Makler, der zwei wichtige Komponenten miteinander verbindet: Er bietet bundesweit einen persönlichen Service mit lokalen Maklern vor Ort und hat viele Schritte im Verkaufsprozess digitalisiert, die den Hausverkauf erleichtern.

Wenn Sie Ihr Haus verkaufen wollen und zu einer realen Einschätzung zu kommen, ist eine persönliche Bewertung sehr zu empfehlen.
Wenn Sie Ihr Haus verkaufen wollen und zu einer realen Einschätzung zu kommen, ist eine persönliche Bewertung sehr zu empfehlen.

Beauftragen eines Immobilienmaklers

Ein Haus oder eine Wohnung zu verkaufen, ist mit einigem Aufwand verbunden. Wenn Sie nicht über das nötige Wissen verfügen, überlegen Sie sich, ob Sie nicht lieber einen Spezialisten damit beauftragen. Das wäre meine Präferenz, würde ich mein Haus verkaufen wollen.

Einen Immobilienmakler zu beauftragen, hat mehrere Vorteile. Denn es geht darum, Fehler zu vermeiden, Zeit einzusparen und Nerven zu schonen. Eine kleine Auswahl von häufigen Fehlern, die sehr oft bei Privatverkäufen gemacht werden:

  • Der falsche Zeitpunkt für den Verkauf: Wann der richtige Zeitpunkt für den Verkauf ist, hängt von vielen Faktoren ab, z. B. von der regionalen Preisentwicklung von Immobilien.
  • Eine unsachgemäße und daher zu ungenaue Bewertung der Immobilie.
  • Die Käuferzielgruppe ist unklar und wird daher nicht angesprochen.
  • Übersehen von Mängeln im Kaufvertrag.
  • Der zeitliche Aufwand wird unterschätzt und das eigene Wissen darüber überschätzt. Daher fühlen sich private Verkäufer schnell überfordert und die Wahrscheinlichkeit von Fehlentscheidungen steigt.

Ich bin davon überzeugt, dass letztlich sogar Geld eingespart wird, wenn man professionelle Hilfe in Anspruch nimmt. Denn ein Immobilienmakler hat ganz andere Möglichkeiten, das Haus zu vermarkten, die Käuferzielgruppe zu bestimmen, ein ansprechendes Exposé zu erstellen und die Immobilie auf den relevanten Verkaufsportalen zu präsentieren.

Ablauf des Hausverkaufs: Immobilienwert ermitteln

Zuerst wollte ich mir einen groben Überblick verschaffen, was mein Haus ungefähr wert ist. Dafür benutzte ich die Online- Immobilienbewertung, die eine erste Wertspanne kostenlos zur Verfügung stellt.

Dabei wurden verschiedene Daten abgefragt, zum Beispiel, was verkauft werden soll (Grundstück, Haus, Wohnung oder Gewerbe), um welche Art von Haus es sich handelt (z. B. Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus, Reihenhaus), die Größe des Grundstücks und der Wohnfläche, das Alter der Immobilie, Modernisierungsmaßnahmen etc.

Ein gut gepflegter Garten steigert den Wert der Immobilie.

Ein gut gepflegter Garten steigert den Wert der Immobilie.

Am Schluss gab ich meine E-Mail-Adresse an und bekam den Immobilienwert per E-Mail zugeschickt. Das alles dauerte etwa 5 Minuten – eher kürzer. Diese Online-Bewertung ist noch grob und befriedigt die erste Neugierde. Um zu einer genaueren Bewertung zu kommen, ist eine persönliche Bewertung sehr zu empfehlen und unabdingbar, wenn Sie Ihr Haus verkaufen wollen. Eine persönliche Bewertung nehmen Sie gemeinsam mit Ihrem Immobilienmakler von Homeday vor.

Der Preisassistent von Homeday –Transparenz bei der Wertermittlung

Für die persönliche Bewertung meines Hauses registrierte ich mich auf www.homeday.de. Bei mir meldete sich Her Klan, ein Partnermakler von Homeday, mit dem ich ein paar Tage später den Homeday-Preisassistenten Schritt für Schritt durchging. Ich konnte sehen, welche Maßnahmen sich wertsteigernd auswirken, z. B. die Solaranlage auf dem Dach, und welche den Wert mindern: z. B. wenn die Heizung veraltet ist und ausgetauscht werden müsste.

Dass der Makler jedes Merkmal meines Hauses mit mir durchgegangen ist und erklärt hat, welchen Einfluss der jeweilige Zustand auf den Wert der Immobilie hat, ist ein Alleinstellungsmerkmal von Homeday. Ich fand es richtig spannend! Mich erstaunte es zum Beispiel, dass sich das Alter meines Hauses (ca. 1950 erbaut) wertsteigernd auswirkt. Herr Klan erklärte mir, dass ältere Häuser oft nach traditionellem Maurerhandwerk, Stein auf Stein, gebaut wurden, was z. B. bei Fertighäusern nicht der Fall ist.

Herr Klan nahm auch einen Marktvergleich vor, d. h., er prüfte, welche Preise die Häuser in meiner Gegend erzielten. Diese Vergleichswerte sind zwar grob, doch man bekommt ein Gefühl dafür, ob der Verkaufspreis der eigenen Immobilie regional angemessen ist. Ich weiß jetzt genau, aus welchen Komponenten sich der Wert meines Hauses errechnet. Gut fand ich es, dass Herr Klan die Möglichkeit hatte, den Wert im Preisassistenten per Hand nachbessern zu können. Denn nicht nur die Menschen, sondern auch ihre Häuser sind so individuell, dass nicht alles in die dafür vorgefertigten Kategorien eines Programms passt.

Im Anschluss bekam ich die Zugangsdaten zu myHomeday, einer Seite, wo ich all meine Daten nachlesen und den Verkaufsprozess verfolgen könnte, wenn ich mein Haus verkaufen würde. Mehr Transparenz geht nicht. Wer Homeday einen Vermarktungsauftrag erteilt und sein Haus verkaufen will, wird mit dem professionellen Preisassistenten von Homeday seine Bekanntschaft machen.

Sein Haus verkaufen – Verkaufsstrategie, Exposé und Verkaufsfortschritt

Da ich den Preisassistenten für diesen Artikel testen wollte, war die Wertermittlung der Immobilie in praktischer Hinsicht ein vorläufiger Abschluss. Doch wir sprachen darüber, welche weiteren Schritte anstehen würden, wenn ein Haus verkauft werden soll.

Für den Verkauf besorgt der Immobilienmakler alle notwendigen Unterlagen, einschließlich des Energieausweises.

Die Verkaufsstrategie stimmt Homeday gemeinsam mit ihrem Kunden ab. Dabei geht es um Fragen, wie viel Zeit für den Verkauf zur Verfügung steht oder wie hoch der preisliche Verhandlungsspielraum sein soll. Der Kunde ist bei allen wichtigen Schritten dabei und entscheidet aufgrund der Sachlage, sofern er das will.

Wenn dann das Exposé der Immobilie veröffentlicht ist, kann sich der Kunde auf der Kundenplattform myHomeday jederzeit informieren, wie weit der Verkauf fortgeschritten ist, z. B. wie viele Interessenten es gibt und welches Feedback sie über das Haus geben. Er kann jeden Verkaufsschritt beobachten und sich mit dem Immobilienmakler abstimmen, z. B., ob er bei einem Besichtigungstermin dabei sein möchte.

Welche Kosten entstehen bei Homeday?

Es kommt wohl vor, dass manche Immobilienmakler Kosten berechnen, bevor das Haus verkauft wurde. Hier lauert die erste Falle, die man unbedingt vermeiden soll. Bei Homeday entstehen erst dann Kosten, wenn das Haus verkauft ist.

Es ist üblich, dass sich Verkäufer und Käufer die Maklergebühren teilen. 50 % der Kosten müsste also der Verkäufer übernehmen und 50 % der Kosten der Käufer des Hauses. Die derzeitige Verkaufsprovision von Homeday beträgt 2,94 % für Käufer und Verkäufer (Stand April 2022). Das ist sehr viel günstiger als die häufige Provision von 3,57 %. Nehmen wir an, dass das Haus zu einem Preis von 457.000 Euro verkauft wird, dann spart der Verkäufer 2.879 Euro.

Fazit

Ich bin vom Preisassistenten sehr angetan und mit der Beratung von Homeday sehr zufrieden. Sie sind freundlich, fair und wirken kompetent. Was mir sehr gut gefällt: Sie lassen sich gerne in ihre Karten gucken und legen viel Wert auf Transparenz. Auf all meine Fragen hat Herr Klan ausführlich geantwortet und eine Sprache gewählt, die ich als Laie gut verstehen konnte. Ich hatte bei unseren Gesprächen den Eindruck, dass die Meinungen und Vorstellungen des Kunden wichtig sind. Wenn ich ein Haus zu verkaufen hätte – ich wüsste sofort, zu wem ich gehen würde.

Gerd Altmann auf Pixabay / AdobeStock_243413633Neve Nera auf Pixabay

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