Brennholz machen – Brennholz lagern

Birke als Brennholz Lieferant

Birke ist neben Buche das beliebteste Feuerholz

Einen Kamin sein eigen zu nennen ist für ein Wohnzimmer eine echte Bereicherung.

So ein loderndes Feuerchen bietet selbst an kühlen Sommertagen, im Herbst, Winter und im Frühling eh, das Gefühl von angenehmer Wärme.

Ganz anders als die trockene Luft der Zentralheizung.

Denn durch das Feuer im Kamin entsteht eine besondere, eine natürliche Wärme. Darüber hinaus lieben viele Kaminbesitzer das angenehme Knistern des Feuers im Kamin.

Praktisch gesehen kann ein Kamin natürlich auch eine sinnvolle Ergänzung zur Heizung darstellen und hilft unter Umständen dabei, im Winter die Heizkosten effektiv zu senken.

Wer einen Kamin hat braucht aber natürlich auch Brennholz, was viele lieber Feuerholz oder  eben Kaminholz nennen – und das nicht zu knapp!

Wenn Sie also auf Holzheizung setzen, teils oder vollständig, haben Sie unweigerlich die Frage der Holz Logistik am Hals. Und auch, wie Sie das Holz am besten klein kriegen. Sprich Sie müssen zwei Fragen bedenken und dann organisieren und handhaben:

1. Die Lagerung des Holzes
2. Das Brennholz in Kamin-gerechte Stücke bekommen

Brennholz lagern – aber wie?

Brennholz im Freien stapeln

Brennholz stapeln – vor Regen geschützt

Zunächst einmal der Tipp, dass Sie sich am besten zwei verschiedene Lager für Ihr Brennholz anlegen sollten.

Das eine Lager besteht in einem kleineren Holzvorrat – möglichst in der Nähe des Kamins, wo Sie die schon verbrennbaren, also die klein gehackten Holzscheite in Handgröße stapeln oder in Kisten aufbewahren.

Das zweite, größere Lager ist besteht aus einem größeren Vorrat an Holz, der möglichst über einen ganzen Winter reichen soll. Denn zwischendurch nachkaufen wird um einiges teurer als in großen Mengen zu kaufen und eben selbst das Holz zu lagern.

Brennholz muss in jedem Fall trocken gelagert werden, denn feuchtes oder gar nasses Holz verstopft Ihnen den Schornstein.  sollte vor allem trocken bleiben, von daher ist gerade draußen auf die richtige Lagerung zu achten!

Je nach Gegebenheit bietet es sich an, das Brennholz im trockenen Keller, in einer eignest dafür hergerichteten Gartenlaube oder sogar im Haus zu lagern, zum Beispiel wenn Sie eine Kammer haben, die dafür geeignet ist.

Auf jeden Fall müssen Sie dafür sorgen, dass das Holz trocken bleibt oder noch besser: Schön durchtrocknen kann.

Wer einen Garten hat, der greift vielleicht auf Verschläge zurück oder auf Container, in denen das Holz gelagert wird. Dabei natürlich drauf achten, grad bei Holzverschlägen, die offene Seite möglichst nach Süden auszurichten. Von Süden kommt selten der Wind in unseren Breiten.

Zudem kann das Holz so dank Sonne am schnellsten durchtrocknen. Und dann machen ihm auch ein paar Regentropfen nichts mehr aus.

Wenn das Brennholz unter (teilweise) freiem Himmel aufbewahrt werden muss, sollte es zumindest mit einer Plane vor Feuchtigkeit schützen.

Das Holz in die passende Größe bekommen

Eine weitere Herausforderung ist neben der passenden Lagerlösung die Frage, wie man größere Holzscheite in für den Kamin passende Stücke bekommt. Ein handliche Axt ist natürlich eine Lösung, doch auf Dauer auch recht anstrengend.

Wenn man bedenkt, welche Mengen Holz im Winter mitunter verbrannt werden, so ist es vielleicht nicht die angenehmste Vorstellung, womöglich noch während der kalten Jahreszeit draußen zu stehen und Stunden mit dem Spalten der Holzscheite zu verbringen.

Eleganter ist da ein professioneller Holzspalter. Hier gibt es Modelle, die mit der reinen Muskelkraft funktionieren, wie auch solche, die elektrisch oder mittels Benzinmotor betrieben werden. Derartige Geräte können sehr viel mehr Holz in kürzerer Zeit spalten, als der geübte Gärtner mit seiner Axt.

Zudem stellen Holzspalter ein Sicherheitsplus dar, denn Unfälle mit Äxten sind nicht gerade selten (besonders wenn mit der Zeit Erschöpfung einsetzt und man somit weniger aufpasst bzw. weniger achtsam wird).

Von daher ist Besitzern von Kaminen, Kaminöfen und anderen Öfen, die für Feuerholz geeignet sind, ein guter Holzspalter nur anzuraten. Einen Überblick zu den verschiedenen Modellen und Ausführungen von Holzspaltern können Sie sich auf der informativen Seite Holzspaltertests.de verschaffen.

Fazit
Wer einen Kamin oder auch eine andere Feuerstelle (Pizzaofen, Stelle für Lagerfeuer, etc.) hat, der kommt in den meisten Fällen nicht drum herum, sich Gedanken über Logistik und das Zerkleinern  seiner Brennholz Stapel zu machen.

Kommentar hinterlassen on "Brennholz machen – Brennholz lagern"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*