Regeneratives Heizen – Welche Möglichkeiten gibt es?

Regeneratives Heizen - Holz gehört zu den nachwachsenden Brennstoffen

Regeneratives Heizen – Holz gehört zu den nachwachsenden Brennstoffen

Regeneratives Heizen wird immer populärer. Grund dafür ist, dass es nicht nur umweltfreundlich, sondern auch wirtschaftlich ist. Unter dem Begriff “Regeneratives Heizen” versteht man den Einsatz von Wärmequellen, die als Energieträger sich in der gleichen Masse wieder aufbauen.

Beim Regenerativen Heizen gibt es inzwischen verschiedene Methoden, die sich praktisch bewährt haben. Von der solarthermischen Heizung über Wärmepumpen und Holzöfen bis zu Pelletöfen reicht das Spektrum des regenerativen Heizens. Allen gemeinsam ist, dass sie zu Kohle und Öl die Umwelt weniger belasten also vergleichsweise ökologisch verträglich sind.

Regeneratives Heizen – die solarthermische Heizung

Bei der solarthermischen Heizung gibt es zum einen die aktive und zum anderen die passive Variante ökologisch verträglich zu heizen.

Erstere fängt Wärmestrahlen ein und speist sie über Kollektoren in das Heizsystem ein. Dabei ermöglichen es schwarze Flächen, die Wärme aufzunehmen und in Flüssigkeiten weiterzuleiten, die wiederum durch Leitungen fließen. Für den benötigten Wärmetransport sorgt dabei eine Umwälzpumpe, die den Wärmeunterschied steuern kann. Röhrenkollektoren oder Flachkollektoren stehen dabei zur Auswahl. Erstere haben einen höheren Wirkungsgrad.

Regeneratives Heizen - Kamin mit Holz befeuert

Regeneratives Heizen – Einzelofen bzw. ein Kamin – mit Holz befeuert

Eine passive solarthermische Heizung haben Sie, wenn Sie beispielsweise die Fenster so ausrichten, dass diese das ganze Jahr über Wärme ins Haus lassen. Die Einspeisung der Wärme ist dabei höher als der Verlust durch die Außenwand. Oft wird von dieser Technik kaum gesprochen, jedoch kommt sie häufiger zum Einsatz als aktive solarthermische Heizungen. Auch ist sie sehr wirtschaftlich.

Regeneratives Heizen – Wärmepumpen

Mithilfe eines Kompressors wird bei der Wärmepumpe ein Medium verdichtet. Dadurch erhöht sich die Temperatur und verwandelt sich in Wärmeenergie, die darauf folgend in das Heizsystem gespeist wird. Sobald sich das Medium abgekühlt hat, kann es dann über ein Ventil entspannt werden. Das bedeutet, dass der Druck dabei abfällt.

Wie bei Broetje zu lesen ist, sinkt der Bedarf an primären Energieträgern wie Strom auf 25 bis 30% mithilfe von umweltfreundlichen Wärmereservoirs wie Luft, Wasser und Erde. Wärmepumpen gelten als sehr beliebte Möglichkeit der regenerativen Heizung.

Regeneratives Heizen – Einzelöfen: Der Holzofen

Einzelöfen zählen natürlich nicht per se zu den regenerativen Heizmethoden. Bei geeigneten Modellen kann ein ein normaler Einzelofen in der Wohnung etwa auch mit Kohle geheizt werden. Vor allem Sandsteinöfen und Specksteinkamine sind sehen oft sehr schön aus und gelten zu Recht als optischer Blickfang.

Zudem wird die Wärme, die von Einzelöfen abgegeben wird, von vielen als angenehmer empfunden als die Wärme, die ein Heizkörper ausstrahlt.

Insofern wirken Einzelöfen und vor allem Kaminöfen durchaus lebendiger und natürlicher als Heizkörper. Aber: Sobald in einem gemütlich anmutenden Einzelofen Kohle verfeuert wird, wäre es Augenwischerei, von regenerativem Heizen zu sprechen.

Erst durch den Einsatz von Holz werden Kamine oder auch normale Einzelöfen zu einer regenerativen Heiztechnik.

Regeneratives Heizen – Holzkessel

Mit einem Holzkessel haben Sie kein gemütliches Kaminfeuer, denn er dient ja dazu, das komplette System der Heizanlage eines Hauses zu befeuern. Dafür haben Sie mit einem Holzkessel eine besonders günstige und umweltfreundliche Variante einer Zentralheizung.

Ein weiteres Plus gegenüber einem normalen Einzelofen, den Sie mit Holz beheizen. Mit einem Holzkessel können Sie auch große Holzscheite verheizen. Eine besondere Form des Holzkessels stellen Kochkessel dar, die ebenfalls mit Holzfeuerenergie arbeiten. Allerdings ist die Kochabwärme dabei ein Abfallprodukt.

Regeneratives Heizen – Pellets

Wer mit Holz noch bequemer heizen möchte, sollte auf Holzpellets zurückgreifen. Für den Nachschub müssen Sie bei Pelletöfen ja nicht mehr manuell sorgen. Das erledigt die Technologie des Pelletsofen für Sie. Allerdings kostet ein Pelletofen dann auch entsprechend. Denn an den Ofen wird ein Transportsystem angeschlossen, das die Holzpellets je nach Bedarf ins Feuer befördert.

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