Pflastern im Garten – Was ist zu beachten?

Pflastern im Garten - so dekorativ kann das am Ende aussehen!

Pflastern im Garten – so dekorativ kann das am Ende aussehen!

Pflastern im Garten kann in einigen Bereichen des Gartens einen deutlichen Vorteil bringen. Das betrifft vor allem Gehwege und Flächen in der Nähe des Hauses wie die Terrasse.

Während die Wintermonate oft eher trostlos sind und wenig Abwechslung so von sich aus haben, freuen sich die Hobbygärtner auf die Frühlingssonne.

Diese lädt dazu ein, das nächste große Gartenprojekt zu starten. Neben der Gartengestaltung und dem Bepflanzen erfreuen sich vor allem das Pflastern großer Beliebtheit. Warum auch Sie das Pflastern im Garten durchaus in Erwägung ziehen sollten, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Pflastern im Garten – was pflastern und warum?

Pflastern eignet sich für verschiedene Projekte, da es oftmals die unkomplizierteste Möglichkeit ist, Flächen niet- und nagelfest zu machen. So lassen sich neben Einfahrten auch prima Terrassen, Sitzecken, Gartenwege und Eingänge pflastern. Der Vorteil dieser Vorgehensweise liegt darin begründet, dass Sie sich somit einen festen Untergrund schaffen.

Sitzecke im Garten

Geschützte Sitzecke im Garten

Denn der Sommer ist die einzige Jahreszeit, in welcher man sich bedenkenlos im Garten fortbewegen und entspannen kann. Regen, eine hohe Luftfeuchtigkeit, Schnee, Tau und Hagel sorgen jedoch dafür, dass der Boden weich und nachgiebig wird. Infolgedessen sinken Gartenmöbel in die Erde ein und Trampelpfade und Furchen zerstören die Beschaffenheit der Oberfläche. Mithilfe des Pflasterns können Sie Wege und Aufenthaltsorte schaffen, die in allen vier Jahreszeiten nutzbar sind. Außerdem stellt Pflastern eine widerstandsfähige und langlebige Lösung dar.

Welche Werkzeuge man zum Pflastern braucht

Wer sein Gartenprojekt am liebsten auf eigene Faust durchführen möchte, benötigt eine kleine Auswahl an Werkzeugen:

  • Gartengeräte wie Spaten, Eimer, Harke, Schaufel etc.
  • Schubkarre zum Transportieren der Steine und des Erdaushubs
  • Wasserwaage und Abziehleiste
  • Rüttler oder Stampfer
  • Steinschneider
  • Gummihammer, um die Steine tief versenken zu können
  • Beton
  • Füllmaterialien wie Sand, Kies und Steine oder Betonplatten

Nicht jeder Haushalt ist mit einem umfassenden Equipment an Gartenutensilien ausgestattet. Anstatt die Ausrüstung käuflich zu erwerben, bietet es sich an, Freunde und Bekannte nach den Werkzeugen zu fragen. Bleibt die Suche erfolgreich, können Sie die Hilfsmittel auch im Baumarkt mieten. Wem der Aufwand zu groß ist, kann man sich auch an einen Dienstleister für Gartenbau wenden. Mit der Expertise und Erfahrung eines Fachmannes können Sie selbst komplizierte Muster in das Pflaster integrieren. Darüber hinaus spart man sich eine Menge Zeit und kann sich sicher sein, dass alles wie am Schnürchen läuft.

Pflastern im Garten – Pflastersteine auswählen

Für die Pflasterarbeiten steht eine große Bandbreite von Steinen zur Verfügung. Die Auswahl der Pflastersteine sollte von den eigenen Präferenzen und der vorgesehenen Funktion abhängig gemacht werden.

Pflasterklinker

Als Pflasterklinker bezeichnet man einen natürlichen Bodenbelag, der aus Ton besteht. Dieser wird während der Verarbeitung bei Temperaturen in Höhe von 1.000 Grad Celsius gebrannt, um eine besonders starke Stabilität und Unempfindlichkeit zu kreieren. Dementsprechend sind Pflasterklinker komplett resistent gegen UV-Strahlung und halten jeglichen Wetterbedingungen stand. Das Material eignet sich zudem, um große Flächen zu pflastern. Es ist in vielen Farben und Formen erhältlich, vielseitig einsetzbar und sorgt für einen festen und sicheren Tritt.

Naturstein

Eine weitere Option ist Naturstein. Es handelt sich hierbei um einen ökologischen Stoff, der sich in zwei Kategorien unterteilt: Hartgestein und Naturstein. Beide Arten zeichnen sich durch Persistenz und Stabilität aus. Dadurch, dass das Material in verschiedenen Größen und Formen zur Verfügung steht, wird der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Es können verschiedene Muster gelegt werden, die für einen optischen Blickfang sorgen.

Betonstein

Zu guter Letzt stellt auch Betonstein eine attraktive Möglichkeit dar. Das Material ist für seine hohe Resistenz, Unempfindlichkeit und Abriebfestigkeit bekannt. Betonstein kann zudem auch benutzt werden, um verschiedene Ebenen miteinander zu verknüpfen. So lässt sich der Stoff nämlich in Form von Treppen gießen und sorgt für schöne Übergänge.

So verlegt man Pflaster im Garten fachgerecht

Mit der richtigen Ausrüstung und etwas Geschick lässt sich das Pflaster auch recht einfach in Eigenregie verlegen. Halten Sie sich an folgenden Plan:

  • Säuberung des Mutterbodens
  • Anlegen des Unterbaus mit Bettung
  • Einbettung des Pflasters
  • Fugen berücksichtigen
  • Sand oder Splitt zur Befüllung der Fugen verwenden
  • Aufschlämmung unter Zugabe von Wasser
  • Einrütteln

Die richtige Pflege des Pflasters

Es zeigte sich, dass Pflasterdecken durch eine regelmäßige Reinigung und ordnungsgemäße Pflege mehrere Jahrzehnte überdauern können. In der Regel erledigt der Regen den Großteil der Arbeit. Er schwemmt Laub, Staub und Erde von der Fläche. Ist eine Reinigung dennoch nötig, wird empfohlen, vor allem zu Besen und Wassereimer zu greifen.

Schmutz und hartnäckige Flecken können mit diesen herkömmlichen Utensilien ganz einfach vom Bodenbelag gelöst werden. Bei der Verwendung des Hochdruckreinigers besteht die Gefahr, dass die Fugenfüllungen herausgeschwemmt werden und ersetzt werden müssen. Vermeiden Sie auch den Einsatz von Streusalz, da der Stoff das Pflaster angreifen könnte.

Bildquellen:

© PIRO4D auf Pixabay / Hans Braxmeier auf Pixabay

Über den Autor

Handwerker Profi Tom
Von Hause aus Harfenbauer - was ein hohes Maß an Präzision verlangt und auch schult, entwickelt, produziert und verkauft Tom heute seine eigene Kollektion an Gartenmöbeln . Natürlich aus Holz.

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