Mit Hanf dämmen – die Vorteile der Cannabispflanze für die Bau-Branche

Mit Hanf dämmen auf dem Bau

Mit Hanf dämmen auf dem Bau

Mit Hanf dämmen hat eine lange Tradition auf dem Bau. Hanf wird seit Jahrhunderten sogar sehr vielseitig beim Bau verwendet. Denn Hanf bietet einige herausragende Eigenschaften, die für den Häuserbau, den Wärmeschutz und die Dämmung von Wohnhäusern genutzt werden. Dabei feiert Hanf als Dämmmaterial vor allem in der heutigen Zeit ein echtes Comeback in der Bau-Branche.

Mit Hanf dämmen schont Ressourcen und Umwelt

Hanfpflanzen

Hanfpflanzen

Der ökologische Baustoff steht für ein ressourcenschonendes, gesundes und umweltgerechtes Bauen.

So verwundert es nicht, dass sich immer mehr Bauherren mit den positiven Eigenschaften der Cannabispflanzen beschäftigen. Das ökologische Multitalent gibt dabei gerade beim Häuserbau eine überaus gute Figur ab.

So lässt sich aus Hanf fast jedes Material herstellen, welches für den Bau eines Hauses benötigt wird. Von umweltfreundlichen Bodenplatten über Wände aus Hanf bis hin zu Hanfbeton und Dämmwolle leistet das Naturprodukt einen überaus guten Dienst.

Bei vielen Neubauten in Deutschland kommt Hanf immer öfter zum Einsatz. Zwar gibt es immer noch viele skeptische Bauherren, die keineswegs mit Hanf dämmen wollen, doch liegen die Vorteile von Hanf in der Bau-Branche klar auf der Hand.

Gerade als Dämmstoff erfreut sich Hanf einer weiter steigenden Beliebtheit, so dass immer mehr Bauherren das Naturprodukt für den Bau von Wohnhäusern oder energetischen Sanierungen verwenden.

Um sich einen besseren Überblick von den Vorteilen von Hanf auf dem Bau zu verschaffen, haben wir Ihnen im Folgenden alles Wissenswerte zu Hanf als Baustoff zusammengefasst. Denn Hanf kann mehr als nur dichte Rauchschwaden produzieren.

Hanf-Dämmstoffe weiter im Trend

Eigentlich müsste Hanf als Dämmstoff zu den führenden Wärmedämmstoffen auf dem Markt zählen. Dies wird jedoch durch die Wirtschaft und die Politik in Deutschland verhindert. So ist der Anbau von Hanf nur unter sehr strengen Auflagen in Deutschland erlaubt, wodurch es weiterhin schwierig ist, die Nachfrage für das Naturprodukt zu bedienen.

Werden die Hanffasern zu Platten gepresst, bietet Hanf einen sehr großen Nutzen für die Bau-Branche in Deutschland. Sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich kann das sehr widerstandsfähige Material dabei vollends überzeugen. Denn ohne die Zugabe von chemischen Schutzmitteln, schafft es Hanf durch die eigenen natürlichen Bitterstoffe Schädlinge und Parasiten fernzuhalten.

Auch im Kampf gegen die Schimmelbildung ist Hanf eine echte Allzweckwaffe. Denn die Poren der Hanffasern ermöglichen es Feuchtigkeit aufzunehmen und während des Trocknens wieder an die Umwelt abzugeben. Sehr atmungsaktiv verbessert Hanf als Dämmstoff auch das Raumklima in einem Wohnhaus. Durch die Zugabe von Borsalz oder Soda gelingt es zudem Hanf mit allen erforderlichen Voraussetzungen für den Brandschutz herzustellen. Als nachwachsender Rohstoff zählt Hanf in der Zukunft als echter Allrounder für die Bau-Branche.

Auch Hanf-Beton findet langsam Anklang in Deutschland

Hanf-Beton kommt beim Bau von Wohnhäusern oder der Modernisierung von Altbauten immer häufiger zum Einsatz. Dabei handelt es sich um Hanf-Beton nicht um Beton im eigentlichen Sinne. Denn der Begriff ‘Hanf-Beton’ beschreibt in erster Linie die enorme Festigkeit des Baustoffs. Dabei wird aus einem Gemisch des hölzernen Inneren des Cannabisstengels in Verbindung mit Kalk und Wasser ein sehr robustes Material produziert.

Die Vorteile von Hanf-Beton liegen dabei in dem sehr geringen Gewicht und einem sehr harten Material. Denn Hanf-Beton ist bis zu fünfmal stärker als normaler Beton und auch um einiges biegsamer als gewöhnlicher Beton.

Bildquellen:

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