Alles auf Hochglanz – richtig polieren

Auto richtig auf Hochglanz polieren

Das Auto richtig polieren – und zwar auf perfekten Hochglanz!

Richtig polieren – zum Beispiel das Auto – ist gar nicht so einfach. Schnell ist ein Kratzer im Lack und das Geschrei ist da. Und das oft zu spät. Denn das Ergebnis einer vermeintlich guten Politur zeigt sich oftmals erst bei Tageslicht oder Sonnenlicht.

Was in der Garage noch als gut oder ausreichend empfunden wurde, zeigt sich draußen als handfestes Desaster.

Doch mit der richtigen Technik und ein paar Tricks ist das Auto schnell von der Motorhaube bis zum Heck auf Hochglanz ganz ohne Streifen poliert.

Richtig polieren – mit der Hand oder mit Technik?

ordentlich und richtig polieren - Ja. Aber nach dem waschen.

ordentlich und richtig polieren. Aber immer nach dem waschen.

Wenn das Auto von allen Seiten glänzt und blinkt und schon beim bloßen Anblick vor lauter streifenfreiem Glanz blendet, dann hat man alles richtig gemacht. Die Politur richtig aufgetragen, das perfekte Mittel verwendet und schließlich auch professionell poliert.

Das allerdings ist nicht immer so ganz einfach und erst recht nicht, wenn man sich mit der Technik einer komplexen Poliermaschine auseinander setzt. Das Polieren mit einem feinen Tuch per Hand ist zwar immer noch eine gute Methode.

Doch wer einmal mit einer Poliermaschine ans Werk gegangen ist, will niemals mehr mit der Hand polieren wollen.

Richtig polieren beginnt schon beim Wetter

Während die Politur des Autos per Hand recht mühsam ist und unendlich viel Zeit kosten kann, ist die Politur mit der Maschine um ein Vielfaches leichter und schneller möglich. Besonders beim Ausbessern kleiner Kratzer in der Lackoberfläche sind Poliermaschinen ideal.

Dabei müssen Sie aber einiges beachten:

  • Wichtig ist zunächst, wie auch bei der Politur mit der Hand, dass das Auto absolut staubfrei sein muss!
  • Es darf sich kein Sandkörnchen oder andere Staubpartikel auf Motorhaube oder Dach verkrümelt haben.
  • Das Auto muss trocken aber der Lack darf nicht heiß sein. Gar nicht so einfach, das richtige Wetter für die Politur abzupassen.
  • Das Auto darf Auto weder in der Sonne schmoren noch darf es regnen oder auch nur nieseln.
  • Im Hochsommer, wenn die Luftfeuchtigkeit groß ist, sollte man das Polieren lieber lassen.
  • Sobald der Abendtau zu fallen beginnt, ist es ebenfalls schon zu feucht für das richtige Polieren.
  • Das Auto sollte trocken stehen, unter einem Dach oder auch in einer gut durchlüfteten Garage.

Wer das alles zunächst berücksichtigt, macht schon sehr viel richtig. Schwerwiegenden Lackschäden hat er damit schon recht sicher vorgebeugt. mit der Poliermaschine schlussendlich verursachen.

Sorgfalt ist die Tugend Nummer eins beim richtigen Polieren

Bei der Wahl der richtigen Poliermaschine gehen die Meinungen auseinander. Fakt ist aber, dass man auf jeden Fall auf Qualität und Hochwertigkeit setzen sollte. Minderwertige Ware kann böse Folgen bei der Anwendung verursachen. Am besten die Poliermaschinen vergleichen und sich dann für das geeignete Modell schließlich entscheiden.

Auf jeden Fall müssen Sie sich klar vor Augen halten, dass Polieren immer ein Schleifen im Mikrometerbreich ist. Das bedeutet: Das Handling der Maschine muss stets bedacht und mit Vorsicht getätigt werden. Sobald Sie nachlässig werden oder schnell mal noch einen Schliff aus dem Handgelenk einschieben, kann der Lack schon Schaden nehmen.

Planen Sie sorgfältig auch die Kleinigkeiten: Das falsche Poliermittel kann sogleich fatale Folgen haben. Ist es eine Nuance zu grob, ist der Lack an der behandelten Stelle schon hinüber. Auch die  Polierscheiben müssen zur jeweiligen Poliermaschine exakt passen. Denn die Exzenter-Poliermaschine hat andere Polierscheiben als die Rotationspoliermaschine.

Damit kommen wir zu Entscheidung, welche Poliermaschine für Sie empfehlenswert ist. Denn auch hier kann die falsche Maschine Ihnen die Freude am Polieren schnell verderben. Worst case sogar: Die Freude an Ihrem schönen Auto.

Exzenter-Poliermaschine oder Rotationspoliermaschine?

Die Anwendung ist im Wesentlichen zwar gleich, doch schon allein bei der Rotationsmaschine ist ein zu langes Verharren auf einer Stelle des Lackes schädlich. So genannte Swirls, kreisförmige Schlieren, die besonders im Sonnenlicht auf dem Lack erkennbar sind, entstehen schnell.

Für Anfänger sind Exzenter-Poliermaschinen wesentlich einfacher zu handhaben. Das meint, dass  die Exzenter fehlertoleranter sind. Sprich, sie hinterlassen bei kleinen Fehlern nicht gleich Spuren im Lack. Im Anschaffungspreis sind diese Maschinen allerdings gegenüber den Rotationsmaschinen deutlich teurer.

Mit Rotationsmaschinen sollten Sie allerdings nur arbeiten, wenn Sie schon Erfahrung mit dem richtigen Polieren haben. Ansonsten geht der Schuss schnell nach hinten los und der schöne Lack des Autos ist dahin.

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Über den Autor

Heimwerker Achim
Von Hause aus ist Achim Tischler und als solcher auch nach wie vor tätig. Seine Spezialisierung ist allerdings die eines All-Rounders. Er arbeitet als Sanierer in einer Wohnungsbau-Firma.

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