Bilderrahmen in Szene setzen

Beispiel für ein Triptychon: Ein bekanntes Gemälde von Hieronymus Bosch: Garten der Lüste
Beispiel für ein Triptychon: Ein bekanntes Gemälde von Hieronymus Bosch: Garten der Lüste

Echte Dekorationsfans wünschen sich, ihr Zuhause besonders gekonnt zu dekorieren. Dazu gehört es dann auch, seine Bilder samt Bilderrahmen passend in Szene zu setzen. Das ist oft leichter gesagt als getan. Niemand will ja in einem 0-8-15 Zuhause leben, allgemeingültige Regeln gibt es also eher nicht. Doch man kann durchaus ein paar Punkte und Anregungen berücksichtigen, damit sich das Ergebnis sehen lassen kann. Eine besonders starke Wirkung erzielen zum Beispiel ganz bewusst gesetzte Kontraste. Diese müssen nicht stark angesetzt werden, denn selbst zarte Farbunterschiede können einen raffinierten Blickfang bieten. Und was die Bilderrahmen betrifft, stehen einem die verschiedensten Modelle zur Verfügung. Ob es nun um ausgefallene oder eher schlichte Rahmenmodelle geht. Wer einen Bilderrahmen in Szene setzen möchte, beachtet dabei nicht nur die Kontraste zwischen Bild und Bilderrahmen.

Kontraste zwischen Bild und Wandfarbe

Die jeweilige Wandfarbe gilt es ebenfalls zu berücksichtigen, wenn es um die gelungene Hervorhebung eines Bildes geht. Beispielsweise geht es darum, eine helle Wand zu verschönern und in Szene zu setzen. Zu diesem Zwecke eignen sich zum Beispiel schwarze Bilderrahmen ganz hervorragend. Für das Bild selber eignet sich dann wiederum ein helles Motiv oder zumindest ein Motiv mit hellerem Motiv als in der Farbe Schwarz. Beige oder Eierschale macht sich als Wandfarbe besonders gut, ebenso wie etwa Hellgrau, Taupe und dergleichen gedeckten Farben für die Wand. So sticht der schwarze Bilderrahmen besonders gelungen ab und bietet einen Blickfang.

Fokus entweder auf Struktur oder Farbe legen

Bei solch einem auffälligen Motiv kommt ein schlichter Rahmen weit besser als ein prunkvoller Bilderrahmen.
Bei solch einem auffälligen Motiv kommt ein schlichter Rahmen weit besser als ein prunkvoller Bilderrahmen.

Wer sich für einen ausgefallenen Bilderrahmen entscheidet, kann sich bewusst für ein ungewöhnliches Detail entscheiden, damit die Wand nicht zu überladen wirkt. Beispielsweise verfügt der Rahmen über eine besondere Verzierung. Dann ist es effektiver, unauffälligere Farben zu wählen, damit der Betrachter des Bildes samt Rahmen das Gefühl von optischer Harmonie erleben kann. Geht es wiederum gestalterisch um einen schlicht verarbeiteten Bilderrahmen, dann kommen durchaus auch auffälligere Farben wie etwa Pink, Rot oder Grün in Frage. So lenkt der Rahmen dann auch nicht vom Bild selber ab, sondern bringt es zur Geltung.

Das richtige Passepartout wählen

Viele Schöngeister schwören auf ein Passepartout, damit man das jeweilige Bild in seinem Bilderrahmen besonders eindrucksvoll in Szene setzen kann. Auch bei einem Passepartout gilt es wieder, auf die Gesetzmäßigkeiten der Kontraste zu achten. Sehr effektiv wirken diese hochwertigen Kartonrahmen vor allem auch für Schwarz-Weiß-Bilder. Für schwarze Bilderrahmen zum Beispiel eigen sich am besten weiße Passepartouts und für helle Rahmen entsprechend dunklere Modelle. Welchen Künstler und welches Motiv man rahmen will, wird natürlich höchst individuell sein. Aber in Schwarz-Weiß werden alle Motive zur Augenweide, egal ob es um Portraits, Naturaufnahmen, Street-Art oder andere Motive geht. Und je nach Vorlieben lässt sich ein großer Bilderrahmen an einer Wand drapieren oder mehrere kleinere Bilder.

Mehrere Rahmen für ein Motiv – das Triptychon

Um solch ein Triptychon in Szene zu setzen, sind passende Bildrahmen besonders wichtig.
Um solch ein Triptychon richtig eindrucksvoll in Szene setzen zu können, sind passende Bildrahmen besonders wichtig.

Wer ein Bildmotiv besonders betonen möchte, kann das Bildmotiv auch auf drei verschiedene Rahmen aufteilen. Das wäre dann ein sogenanntes Triptychon, vom griechischen „Triptykhos“, was in etwa „dreischichtig“ bedeutet. Ein Triptychon ist ein Bild, das auf drei Tafeln gemalt oder gedruckt wurde. Insbesondere Bilder im Querformat kommen als Triptychon oft sehr beeindruckend zur Geltung. Werke alter Meister, Panoramabilder oder auch Aufnahmen aus der Natur mit viel Horizont eignen sich als Triptychon genauso wie übergroße Architektur-Aufnahmen.

Bei der Wahl der Bilderrahmen sind die gleichen Modelle zu verwenden, damit auf den ersten Blick ersichtlich ist, dass es sich im Grunde um ein Bild handelt, aufgeteilt auf mehrere Rahmen. Generell machen großformatige Bilder eine Menge her, wobei auch die kleineren Rahmen für einen charmanten Wohnstil sorgen. Wer mag, kann das eine oder andere Bild samt Rahmen auch gerne an die Wand lehnen, das sorgt oft für ein künstlerisches Wohnambiente.

Bildquellen:

© Garten der Lüste von Hieronymus Bosch – Galería online, Museo del Prado., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45147809 / AdobeStock_210313050 / AdobeStock_210313050 /

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