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Wertsachen & Geld sicher verstecken

Wertsachen und Geld im safe verstecken

Wertsachen möglichst safe verstecken

Wirklich wichtige Dokumente und Gegenstände sowie größere Mengen von Bargeld sollten immer in einem Tresor aufbewahrt werden. Aufgrund der großen Auswahl an Tresoren auf dem Markt gibt es viele Details zu beachten. Gerade Laien wissen am Anfang nicht, worauf es ankommt und auch nicht, wie Diebe ticken.

Wir werfen also mal einen Blick auf die wichtigsten Punkte, die Sie beachten sollten, wenn Sie Ihr Geld oder Ihre Wertsachen sicher zu Haus aufbewahren wollen.

Das sicherste Versteck ?

Das sicherste Versteck – gibt es eigentlich nicht. Die Kriminalpolizei rät – und hat dafür Statistiken zur Hand, auf die sie sich stützen können – dazu, Wertsachen in einem Bank-Schließfach aufzubewahren. Was bei größeren Reichtümern – wie wie Goldbarren oder als Wertsicherheit gedachten Schmuck – wohl tatsächlich das sicherste „Versteck“ sein dürfte, indes natürlich auch kein 100 % sicheres. Wir führen das jetzt mal nicht näher aus.

Kleinere Reichtümer, Bargeld, größere Mengen an Wechselgeld (grad für Gewerbetreibende ein Thema) oder allgemein Wertgegenstände, die Sie möglichst in Reichweite haben wollen, wollen Sie vermutlich eher zu Hause haben. Dann heißt es, ein sicheres Versteck für Ihre Reichtümer finden.

Gute Tresore sind für solche Situationen ihr Geld in jedem Fall wert. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie unbedingt teuer sein müssen. Online findet sich eine Übersicht zu den gängigen Preisen und dabei wird deutlich, dass auch gebrauchte Tresore eine kluge Wahl sein können. Schließlich sind Tresore auf eine Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten ausgelegt.

Der beste Platz für den Tresor

Doch bei der Wahl eines Tresors geht es nicht nur um den Tresor selbst, sondern auch um dessen Positionierung. Dieser Punkt wird von vielen Menschen unterschätzt.

Natürlich sollte der Tresor nicht offensichtlich präsentiert werden. Das würde ja fast wie eine Einladung wirken. Die Frage ist aber, wo würde jemand, der auf Ihre Wertgegenstände aus ist, suchen, wenn er annimmt, dass diese gut versteckt sind?

Bedenken Sie, dass Einbrecher – im Vergleich zu Ihnen – Profis in Sachen „sicherer“ versus berechenbarer Verstecke für Geld und Wertsachen sind. Diebe müssen, könnte man sagen, ein spezielles Sinnesorgan oder instinktives Gespür für solche Details entwickelt haben. Nur so können sie sich eine gewisse Erfolgswahrscheinlichkeit bei ihren kriminellen Aktionen ausrechnen.

Potenzielle Einbrecher haben es bei Ihrer Planung jedenfalls ungleich schwerer, wenn sie keine Ahnung haben, wo sich Ihre Wertsachen befinden könnten. Und auch in den bekanntermaßen besonders beliebten Verstecken für Wertgegenstände – wie Kleiderschrank oder hinter Wandbildern – sollten die Langfinger bei Ihnen scheitern.

Im besten Fall sind die Diebe, wenn Sie Ihr Haus im Visier oder gar schon betreten haben, sich nicht einmal sicher, ob es überhaupt einen Tresor oder und besondere Wertsachen in Ihrem Haus zu finden respektive zu holen gibt.

Der Standort des Tresors sollte also möglichst uneinsichtig sein. Sollten Sie nun auf die Idee gekommen sein, den Tresor im Keller zu verstecken, lassen Sie diese gleich wieder fallen. Der Keller ist in der Regel keine gute Wahl für ein sicheres Versteck. Zum einen ist der Keller meist nicht in Hörweite, sodass Einbrecher schon allein dadurch und besonders des Nachts einen Vorteil Ihnen gegenüber hätten.

Zum anderen einfach deshalb, da die Feuchtigkeit dort oft viel höher ist als im Wohnbereich. Besonders bei Tresoren mit elektronischen Schlössern stellt Feuchtigkeit durchaus auch ein Risiko für die Sicherheit Ihrer Wertsachen dar.

Tresor verankern

Schwere Tresore sind auch eine Frage der Konstruktion. Dabei gilt die Faustregel: Tresore, die weniger als eine Tonne wiegen, sollten in jedem Fall verankert werden. Modelle der VdS-Klassen 0 bis 5 sind bereits mit den passenden Bohrungen ausgestattet, sodass die Verankerung relativ einfach möglich ist. Generell spielt das Gewicht eine wichtige Rolle, da auch die Statik am Standort davon betroffen sein kann.

Tresore bedeuten hohe Masse auf wenig Raum, sodass die punktuelle Belastung auf dem Boden sehr hoch ist. Dünne Böden, etwa Holzdielen in älteren Gebäuden, sind diesem Druck nicht immer gewachsen. Um schwere Schäden bzw. Unfälle zu vermeiden, sollte dieser Punkt unbedingt vor dem Kauf geklärt werden.

Brandschutzkassette als Ergänzung

Experten in Sachen sicherer Aufbewahrung von Geld und Wertgegenständen gehen noch weiter. Sprich, sie haben noch einen weiteren wichtigen Tipp, den wir Ihnen hier weitergeben wollen:

So sicher ein hochwertiger Tresor auch ist – selbst er bietet keine hundertprozentige Sicherheit. Wichtige Dokumente, die auf keinen Fall verloren gehen dürfen, sollten deswegen doppelt aufbewahrt werden.

Die Kopien werden am besten in einer Brandschutzkassette aufbewahrt. Diese gibt es bereits für rund 100 Euro und sollte somit keine Frage des Geldes sein. Im Falle eines Brandes zeigt sie ihren Mehrwert umso deutlicher. Besitzer einer Brandschutzkassette sind damit nicht mehr alleine vom Rauchmelder abhängig, und das ist eine angenehme Gewissheit.

Bild: ©istock.com/inkit

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