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Richtig gut schlafen: Was muss ein gutes Bett leisten?

Beim Bauen des eigenen Bettes auf die Qualität der Matratze achten

Beim Bauen des eigenen Bettes auf die richtige Matratze achten

Nicht richtig schlafen zu können ist im wahrsten Sinne ein echter Albtraum für viele Menschen. Jeder Zweite klagt über unruhigen, bis hin zu sehr schlechtem Schlaf. Dabei ist noch nicht einmal grundsätzlich der Alltagsstress dafür verantwortlich.

In vielen, wenn nicht gar den meisten Fällen liegt es an einer schlechten Matratze oder sogar an dem schlecht passenden Lattenrost. Wenn beides nicht gut ist – eine Katastrophe für jeden Liegenden!

Wer sich sein Bett selbst bauen möchte, sollte ganz explizit auf die Qualität von Matratze und Lattenrost achten. Etliche Aspekte gilt es bei der Entscheidung für die richtige Matratze das richtige Lattenrost zu berücksichtigen.

Wie man sich bettet …

So wie man sich bettet, schläft man auch. Und das stimmt tatsächlich. Eine alte, durch gelegene Matratze ist beispielsweise der Feind der gesamten menschlichen Wirbelsäule. Der Körperschwerpunkt, nämlich die Hüfte, sackt bei einer durch gelegenen Matratze so ziemlich komplett in die Tiefen der Matratze. Wer also sein Lattenrost ebenfalls schon seit Jahren (Jahrzehnte?) nicht ausgewechselt hat, landet schließlich mit seiner Hüfte auf dem Lattenrost.

Am Morgen dann wie gerädert und völlig verspannt mit leichten Schmerzen in Hüft- oder Schulterbereich aufzustehen, ist also nach einer Nacht auf dieser äußerst ungesunden Liegefläche kein Wunder.

Nur die Wenigsten führen allerdings ihre Wehwehchen auf die schlechte Schlafunterlage zurück. Wer sich sein eigenes Bett bauen möchte, der sollte ganz gezielt vorgehen und auf Qualität von Lattenrost und Matratze achten.

Hinzu kommt, dass man beim Kauf berücksichtigen sollte, ob man nun ein Bauch- oder Seitenschläfer ist. Oder liegt man doch eher nur auf dem Rücken und wechselt in der Nacht nicht oft die Schlafposition. Richtig liegen beim Schlafen ist ebenso wichtig für den perfekten und ausgeglichenen Schlaf, wie die Unterlagen selbst.

Die Größe des Bettes genaustens einplanen

Die Maße des Bettes müssen auf den Zentimeter genau berechnet sein. Denn die meisten Bastler vergessen in ihren Berechnungen, die tatsächlichen Außenmaße des Bettes abzumessen. Das Bettgestell nimmt oftmals mehr Platz ein, als ursprünglich geplant.

Bettgestelle aus Euro-Paletten beispielsweise lassen sich sehr gut zurechtschneiden und haben grundsätzlich einheitliche Maße. Außerdem sind sie sehr gerade und müssen nicht noch zusätzlich zugeschnitten werden. Dabei ist es wichtig, dass man auf die jeweilig gewünschte Höhe achtet.

Die Paletten lassen sich prima übereinanderlegen und miteinander verbinden. Wenn die Matratze ohne Lattenrost aufgelegt wird, sollten sie nicht über die Außenkante der Palette liegen. Besser ist jeweils ein wenig Abstand zum Rand einzuhalten und diesen wiederum in der Außenabmessung zu berücksichtigen.

Schlafpositionen einkalkulieren

Wer sich ein herkömmliches Bett kauft, mit Lattenrost und Gestell, muss auf jeden Fall seine eigene Schlafposition und die des Partners berücksichtigen. Die angesagten Boxspring-Betten sind beispielsweise zwar für den Ein- und Ausstieg sehr rückenschonend, doch die Matratzen und Auflagen sind äußerst unflexibel.

Kauft man einmal das komplette Bett und entscheidet sich für die mittlere Härte von Matratze und Auflage, lässt sich daran nichts mehr ändern. Das Lattenrost eines herkömmlichen Bettes lässt sich verstellen und zur Not könnte eine einzelne Matratze ausgewechselt werden.

Beim Boxspringbett wäre dieser Wechsel mit erheblich hohen Kosten verbunden. Die Elemente des Bettes sind in der Regel miteinander verbunden. Bauchschläfer beispielsweise liegen äußerst ungern auf unflexiblen Matratzen und wachen nicht selten mit Kopfschmerzen und Schwindel auf. Seitenschläfer hingegen kommen ganz gut damit zurecht und Rückenschläfer ebenfalls ganz gut.

Abhängig vom Körpergewicht sollte die jeweilige Matratze ausgesucht werden, dann findet man auch den richtigen Härtegrad.

Bildquelle:

@ Rainer Sturm / pixelio.de

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