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Effizient und umweltfreundlich heizen mit der Fußleistenheizung

Platzsparende Fußleistenheizung

Praktisch, umweltfreundlich und zudem beeindruckend platzsparend: Eine moderne Fußleistenheizung

Fußleistenheizung stellt eine praktische Alternative zu herkömmlichen Heizungen dar. Sei es aus Platzgründen, aufgrund diverser baulicher Besonderheiten, aus optischen Gründen oder auch um die Energieeffizienz zu erhöhen, sie kann flexibel eingesetzt werden und bietet dem Nutzer zahlreiche Vorteile.

Die Fußleistenheizung, die auch als Fußsockelheizung oder Sockelleistenheizung bezeichnet wird, wird ungefähr auf Höhe der Fußleisten installiert. Dort verbindet sie den Fußboden mit der Wand.

Was sind die Vorteile einer Fußleistenheizung?

Wer sich für die Fußleistenheizung entscheidet, kann von vielen Vorzügen profitieren, die bei anderen Heizsystemen nicht oder wenn dann nur teilweise vorhanden sind. Die Heizleisten können kostengünstig mit Strom oder alternativ auch Wasser betrieben werden. Hierdurch entsteht eine Strahlungswärme, die eine gleichmäßige Wärmeverteilung ermöglicht. Zudem bieten Fußsockelheizungen folgende Vorteile:

  • energieeffizient
  • flexibel einsetzbar
  • umweltfreundlich
  • angenehmes Raumklima dank Strahlungswärme
  • schnell und einfach zu montieren (auch nachträglich möglich)
  • platzsparend

Die Fußsockelheizung sorgt für eine optimale Wärmenutzung und einen sparsamen und vor allem nachhaltigen Betrieb. Bis zu 28 % kann gegenüber anderen Heizsystemen an Energie gespart werden. Zudem bringt diese Heizmethode den Vorteil, dass ein angenehmes Raumklima entsteht. So können sogenannte Kaltzonen und ein Auskühlen der Wände vermieden werden, wodurch ein Schimmelpilzbefall nahezu ausgeschlossen ist.

Durch eine gleichmäßige Temperierung entsteht ein sehr angenehmes Raumklima, in dem die Luft nicht zu feucht oder zu trocken ist. Davon profitieren vor allem auch Allergiker. Durch eine Fußleistenheizung kann der jeweilige Raum optisch aufgewertet werden. Sie fällt kaum auf und kann in nahezu jeder Immobilie schnell und unkompliziert installiert werden.

Wie funktionieren Fußleistenheizungen?

Bei einer Fußsockelheizung wird das Prinzip der Strahlungswärme genutzt, um einen Raum mithilfe der Heizleisten möglichst gleichmäßig zu erwärmen. Denn diese werden durchgehend in dem gesamten Raum verlegt. Die Wärme wird hierbei oberflächlich an die Innenseite von Außen- und Innenwänden des Hauses abgegeben und kann sich dadurch optimal im kompletten Raum verteilen. Auf diese Weise steigt die Strahlungswärme nicht von unten nach oben auf und kann sich so auch nicht an der Decke stauen, wie es bei der sogenannten Konvektionswärme anderer Heizkörper der Fall ist.

Erwähnenswert ist auch, dass die Wände einen Teil der aufkommenden Strahlungswärme absorbieren. Dadurch können sie nicht auskühlen und eine Schimmelpilzbildung wird weitestgehend vermieden. Insbesondere bei nicht ideal gedämmten Außenwänden, zum Beispiel in Altbauten oder Kirchen, ist die Fußleistenheizung eine sehr gute Heizalternative, um die Bausubstanz zu erhalten. Sie eignet sich aber natürlich auch für Neubauten, um möglichst umweltgerecht und energieeffizient zu heizen.

Welche verschiedenen Arten der Fußsockelheizung gibt es?

Grundsätzlich können Fußsockelheizungen elektrisch oder wasserführend betrieben werden. Beide Varianten lasen sich schnell und unkompliziert installieren. Hierbei kann der Kunde aus unterschiedlichen Designs wählen, um die Heizung an bauliche Besonderheiten und das bestehende Ambiente ideal anpassen zu können. Bei der Standardfarbe handelt es sich um „reinweiß“, zusätzlich werden aber auch zahlreiche andere RAL-Farben angeboten.

Die Modelle, die ganz einfach mit Strom betrieben werden, können besonders schnell installiert und genutzt werden. Diese eignen sich vor allem für Räume oder Immobilien, die unregelmäßig genutzt werden, wie zum Beispiel Ferienwohnungen oder Wochenendhäuser. Die wasserführende Fußleistenheizung ist dagegen auch ideal für den Dauerbetrieb geeignet. Hierbei werden die Sockelheizleisten ganz einfach an den bestehenden Wasserkreislauf angeschlossen.

Elektrisch oder doch lieber wasserführend?

Bei der elektronisch betriebenen Variante befinden sich in den Sockelheizleisten spezielle Heizstangen, die von Strom durchflossen werden und sich dadurch erhitzen. Die so aufkommende Strahlungswärme kann schnell an alle umliegenden Wände und an den Raum abgegeben werden. Dadurch wird die Luft sehr schnell und vor allem gleichmäßig erwärmt. Bei der wasserführenden Fußsockelheizung werden größere Sockelheizleisten verbaut als bei der elektronischen Variante. In diesen befinden sich Wasserleitungen aus Kupfer, durch die während des Betriebes heißes Wasser gepumpt wird.

Dadurch entsteht dann die Wärme, die an die Raumluft weitergegeben wird. Hierbei kommt ein wasserführendes Wärmeelement zum Einsatz, das aus zwei Kupferrohren besteht. Diese liegen übereinander und verfügen über einen Durchmesser von 15 Millimetern und eine Wandstärke von rund einem Millimeter. Die sogenannten Wärmeleitbleche sind aus ungefähr 0,2 Millimeter dicken trapezförmigen Lamellen gefertigt und werden auf die Wärmeleitrohre aufgepresst. Auch diese bestehen aus Kupfer, da dieses Material eine sehr gute Wärmeleitfähigkeit aufweist.

Wie wird die Fußleistenheizung montiert und installiert?

Die Heizung wird mithilfe einer Basisschiene aus Aluminium an der kompletten Wand angebracht und anschließend mit einer pulverbeschichteten Blende abgedeckt. Da diese nur eine Wandstärke von zwei Millimetern aufweist, fällt sie kaum auf und kann für beide Varianten (elektronisch/wasserführend) verwendet werden.

Das Gesamtkonstrukt besteht aus der Basisblende, der Abdeckblende und dem Heizregister und lässt sich mit einigen wenigen Handgriffen montieren und in Betrieb nehmen. Alle weiteren Bauteile wie zum Beispiel diverse Kunststoffhalterungen, Endstücke oder auch sogenannte Stoßverbinder können zum Beispiel bei energy-com.de mitbestellt werden.

Wenn sich für eine Fußsockelheizung entschieden wurde, wird für den Kunden die passende Wattleistung der Heizleiste bestimmt. Auf diese Weise erhält dieser ein Produkt, das perfekt auf seine individuellen Bedürfnisse und Heizgewohnheiten abgestimmt ist. Bei elektrischen Fußsockelheizungen kann die Leistung von 125 Watt bis maximal 575 Watt gewählt werden. Bei wasserführenden Modellen sind zwischen 88 Watt und 420 Watt möglich.

Die Montage einer Fußleistenheizung ist relativ unkompliziert und auch in Altbauten und historischen Immobilien möglich. Hierbei sind keine Ein- oder Umbaumaßnahmen oder ein aufwendiges Aufstemmen von Wänden notwendig. Bereits nach ein bis zwei Tagen ist das moderne und energieeffiziente Heizungssystem betriebsbereit. Elektrisch betriebene Heizleisten werden mithilfe einer Funksteuerung und einer Schaltsteckdose an ein TS-Funkraumthermostat angeschlossen. Auf diese Weise kann die gewünschte Temperatur schnell und einfach eingestellt werden.

Die Leisten können in zahlreichen Formen erhalten werden, wodurch auch eine Montage um Ecken möglich ist. Und sogar in Treppenhäusern, die in der Regel kalt bleiben, kann die Fußleistenheizung ohne Probleme montiert werden. Grundsätzlich lässt sich jede Wand mit ihr ausstatten und dadurch kann auch jeder Raum von der sehr angenehmen und gleichmäßigen Wärme profitieren.

Bildquellen:

© reverent / pixabay.com

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